Goldsteig investiert weiter in den Standort Cham. Nach Hochregallager und neuer Produktionsstätte sind nun die Büros an der Reihe. Fünf Millionen Euro lässt sich die europaweit agierende Käserei ein neues Verwaltungsgebäude neben dem Stammwerk kosten.

„Die Investition war überfällig“, betont Geschäftsführer Andreas Kraus. Mit dem Umsatz des Unternehmens wuchs auch die Zahl der Verwaltungsmitarbeiter. 80 Beschäftigte drängen sich mittlerweile in den 50 Jahre alten Räumen. Ein zusätzliches Bürogebäude soll die Situation nun entspannen.

Damit sich die Abteilungen in Alt- und Neubau auch künftig problemlos austauschen können, wird eine Brücke beide Gebäude verbinden. „Damit haben wir gute Erfahrungen gemacht“, versichert der Goldsteig-Chef. Schon jetzt verbindet eine Glaskonstruktion die Produktionsstandorte dies- und jenseits der Rachelstraße. Ebenso führt eine Brücke vom Laborgebäude in die Fertigung.

2016 will Kraus zudem die Sanierung der bestehenden Büroflächen anpacken. Und er denkt einen Schritt weiter: Milchannahme und Maschinenraum müssen erneuert werden. Ein Projekt, das der Geschäftsführer für 2017 anpeilt.