Campusleben Davids Erkenntnisse im Wintersemester 2017/2018

12.Januar 2018
#47 Netflix
Das Semester geht weiter, die Ferien sind seit einer Woche vorbei, die Prüfungsphase steht an. Was ist der größte Fehler, den man als Student vorher begehen kann? Na klar, ein Netflix-Abo abschließen. Mal gucken, wie sehr mich das ablenkt.

4. Januar 2018
#46 Online?!
Online-Seminar – das hört sich total entspannt und locker an. Man muss keinen lästigen Dauermonolog über sich ergehen lassen und kann die Aufgaben nach freier Zeiteinteilung erledigen. Allerdings hat das auch einen Haken: Wer nicht stetig mitarbeitet, verliert schnell den Faden – so wie ich. Gut, dass die vergangenen zwei Wochen Ferien waren. Genug Zeit, um alles nachzuholen.

29. Dezember 2017
#45 Referat 2.0
„Bekleidungsverhalten von Paaren“ – Um dieses Thema drehte sich ein Referat, das ich in der vergangenen Woche halten musste. Für mein Studium kann ich nämlich Seminare in Kulturwissenschaften einbringen. Darin widmen wir uns verschiedenen Themen wie Essen oder Kleidung. Das Besondere: Wir stehen nicht einfach nur vorne und erzählen, wir schauspielern. Ich habe mein Referat als Wissenssendung „Wissen macht Ah“ verpackt. Mein Fazit: Referate so aufzuziehen, ist besser als der übliche fachwissenschaftliche Einheitsbrei.

22. Dezember 2017
#44 Schieben
Ich bekomme Schnappatmung, wenn ich an die Semesterferien ab Mitte Februar denke. Diese Zeit ist mit drei Seminararbeiten und einem Praktikum vollgestopft. Mittlerweile habe ich aber eingesehen, dass ich das nicht alles schaffe. Gut, dass ich eine Arbeit ins nächste Semester schieben kann. Manchmal geht’s im Studium genau darum: zu verstehen, dass man kein reines Arbeitstier ist.

15. Dezember 2017
#43 Pfeiffer!
Jedes Jahr wird in der Vorweihnachtszeit an vielen deutschen Unis der Film „Die Feuerzangenbowle“ von 1944 gezeigt – so auch vergangene Woche hier in Regensburg. Fällt der Name „Pfeiffer“ im Film, schreien 300 Studenten „Pfeiffer“ im Chor und trinken Feuerzangenbowle. Auch wenn der Film aus der Zeit des Nationalsozialismus stammt, der Abend war auf jeden Fall spaßig.

8. Dezember 2017
#42 Toaster
Wer wärmt meine Finger, wenn mir kalt ist? Wer macht hartes Brot wieder weich und weiches Brot knusprig? Es ist mein neuer Toaster. Ja, ihr habt richtig gelesen: Ich habe mir für meine Wohnung vor Kurzem einen Toaster gegönnt – das perfekte Küchenutensil für kochfaule Studenten. Nichts geht über warmes Brot!

1. Dezember 2017
#41 Bürokratie
Sie ist und bleibt das größte Hindernis im Studium – auch im dritten Semester: die Bürokratie. Wann muss ich mich für eine Prüfung anmelden? Wo ist mein Bescheid abgeblieben? Welches Formular muss ich als nächstes ausfüllen? Manchmal kommt da so viel zusammen, dass das Lernen im Vergleich viel weniger Aufwand ist. Was hilft? Das Beste draus machen! Wer die Bürokratie überwindet, schafft auch sein Studium. Da bin ich mir sicher!

24. November 2017
#40 Gelüftet
Drei Wochen ist es her, da habe ich mich in meiner wöchentlichen Erkenntnis gefragt, was es mit dem Taubenkäfig auf dem Dach der Uni Regensburg auf sich hat. Ein Kollege aus der Politikredaktion hat mich schließlich aufgeklärt: Bei dem Taubenkäfig handelt es sich um das „Regensburger Modell“, ein Versuch, der Taubenplage auf dem Campus Herr zu werden – mit riesigem Erfolg. Die Tauben, die sonst ihr Unwesen auf dem Gelände trieben, werden in Freiluft-Taubenhäuser gelockt. Dort finden sie Futter und Nistplätze. Eier werden gegen Gips- oder Plastikeier getauscht, damit sich die Tauben nicht weiter vermehren. Der Käfig ist also dazu da, um den Campus sauber zu halten. Irgendwie schade, Brieftauben wären schon cool gewesen!

17. November 2017
#39 Lebkuchen
Noch 37 Tage bis Weihnachten! Daran wollte uns Studenten die Mensa wohl vor Kurzem erinnern, denn zu jedem Essen gab es einen Mini-Lebkuchen geschenkt. Und der war gar nicht mal so schlecht.

10. November 2017
#38 Waschen
Ich habe mir für dieses Semester vorgenommen, mich ab sofort selbst um meine Wäsche zu kümmern und die Waschmaschinen im Keller des Wohnheims zu benutzen. Schließlich wohne ich nicht mehr zu Hause, sondern in einer eigenen Wohnung. Fazit bisher: Waschen kann ganz schön aufwendig sein, aber hat man einmal den Dreh raus, läuft es wie von selbst. Trotzdem macht schmutzige Wäsche viel Arbeit. Deshalb ein großes Dankeschön an meine Mama: Danke, dass du das die letzten Jahre für mich erledigt hast!

3. November 2017
#37 Taubenzucht
Es gibt immer wieder Orte an der Universität in Regensburg, die ich noch nicht kenne. So habe ich zum Beispiel letztens einen Taubenkäfig entdeckt. Für was hat die Uni denn Tauben? Für biologische Forschungszwecke?! Oder sind es vielleicht Brieftauben? Oder landen sie vielleicht irgendwann auf dem Teller in der Mensa? Hoffentlich nicht! Selbst in der Studenten-App Jodel sind sich alle uneinig. Wenn es jemand von euch weiß, dann schreibt mir bitte eine E-Mail. Sonst bleibt die kleine versteckte Taubenzucht wohl mein restliches Studium ein Mysterium...

27. Oktober 2017
#36 Erste Schritte
Es ist witzig, wie Erstis an der Uni panisch ihren Raum suchen. Noch viel lustiger ist es gerade mit einer Freundin, die zu diesem Semester ihr Studium begonnen hat. Weil ich die Hilflosigkeit in den ersten Tagen an der Uni gut kenne, helfe ich ihr, wo ich kann. Dabei gibt’s einiges zum Lachen, denn blöde Fragen sind vorprogrammiert. Aber: Jeder stellt sich bei seinen ersten Schritten auf dem Uni-Gelände tollpatschig an.

20. Oktober 2017
#35 Endlos
Regensburger Uni-Campus, du hast mich endlich wieder! Seit Montag läuft mein drittes Semester und noch ist nichts Sonderbares und Berichtenswertes passiert – außer, dass ich in den Semesterferien gezwungen war und immer noch gezwungen bin, das Mittelalter-Epos „Parzival“ zu lesen. Die schier endlose Geschichte von Wolfram von Eschenbach zählt über 1800 Seiten, von denen allein 200 draufgehen, bis die Hauptfigur des Romans, Ritter Parzival, geboren wird. Eine Qual! Fazit: Die Uni kann manchmal richtig grausam sein!

Davids Universum: Erkenntnisse eines Studenten Davids Universum: Erkenntnisse eines Studenten

Hinein in die wilden Campusjahre: Seit dem Wintersemester 2016 studiert David Lehramt für Grundschule an der Universität in Regensburg. Dass die Studenten ein sonderbares Volk sind, darauf wurde mehrmals hingewiesen, bevor er das erste Mal einen Fuß auf den Campus setzte. Jetzt ist er selbst Teil des Studentenlebens und teilt regelmäßige seine Erkenntnisse - echt, unverblühmt, voller Überraschungen und während des Semesters immer Freitag auf der Freischreiben-Seite in der Jugendzeitung Freistunde sowie in Auszügen online.

Davids Universum: Erkenntnisse eines Studenten Davids Erkenntnisse im Wintersemester 2017/2018

12.Januar 2018
#47 Netflix
Das Semester geht weiter, die Ferien sind seit einer Woche vorbei, die Prüfungsphase steht an. Was ist der größte Fehler, den man als Student vorher begehen kann? Na klar, ein Netflix-Abo abschließen. Mal gucken, wie sehr mich das ablenkt.

4. Januar 2018
#46 Online?!
Online-Seminar – das hört sich total entspannt und locker an. Man muss keinen lästigen Dauermonolog über sich ergehen lassen und kann die Aufgaben nach freier Zeiteinteilung erledigen. Allerdings hat das auch einen Haken: Wer nicht stetig mitarbeitet, verliert schnell den Faden – so wie ich. Gut, dass die vergangenen zwei Wochen Ferien waren. Genug Zeit, um alles nachzuholen.

29. Dezember 2017
#45 Referat 2.0
„Bekleidungsverhalten von Paaren“ – Um dieses Thema drehte sich ein Referat, das ich in der vergangenen Woche halten musste. Für mein Studium kann ich nämlich Seminare in Kulturwissenschaften einbringen. Darin widmen wir uns verschiedenen Themen wie Essen oder Kleidung. Das Besondere: Wir stehen nicht einfach nur vorne und erzählen, wir schauspielern. Ich habe mein Referat als Wissenssendung „Wissen macht Ah“ verpackt. Mein Fazit: Referate so aufzuziehen, ist besser als der übliche fachwissenschaftliche Einheitsbrei.

22. Dezember 2017
#44 Schieben
Ich bekomme Schnappatmung, wenn ich an die Semesterferien ab Mitte Februar denke. Diese Zeit ist mit drei Seminararbeiten und einem Praktikum vollgestopft. Mittlerweile habe ich aber eingesehen, dass ich das nicht alles schaffe. Gut, dass ich eine Arbeit ins nächste Semester schieben kann. Manchmal geht’s im Studium genau darum: zu verstehen, dass man kein reines Arbeitstier ist.

15. Dezember 2017
#43 Pfeiffer!
Jedes Jahr wird in der Vorweihnachtszeit an vielen deutschen Unis der Film „Die Feuerzangenbowle“ von 1944 gezeigt – so auch vergangene Woche hier in Regensburg. Fällt der Name „Pfeiffer“ im Film, schreien 300 Studenten „Pfeiffer“ im Chor und trinken Feuerzangenbowle. Auch wenn der Film aus der Zeit des Nationalsozialismus stammt, der Abend war auf jeden Fall spaßig.

8. Dezember 2017
#42 Toaster
Wer wärmt meine Finger, wenn mir kalt ist? Wer macht hartes Brot wieder weich und weiches Brot knusprig? Es ist mein neuer Toaster. Ja, ihr habt richtig gelesen: Ich habe mir für meine Wohnung vor Kurzem einen Toaster gegönnt – das perfekte Küchenutensil für kochfaule Studenten. Nichts geht über warmes Brot!

1. Dezember 2017
#41 Bürokratie
Sie ist und bleibt das größte Hindernis im Studium – auch im dritten Semester: die Bürokratie. Wann muss ich mich für eine Prüfung anmelden? Wo ist mein Bescheid abgeblieben? Welches Formular muss ich als nächstes ausfüllen? Manchmal kommt da so viel zusammen, dass das Lernen im Vergleich viel weniger Aufwand ist. Was hilft? Das Beste draus machen! Wer die Bürokratie überwindet, schafft auch sein Studium. Da bin ich mir sicher!

24. November 2017
#40 Gelüftet
Drei Wochen ist es her, da habe ich mich in meiner wöchentlichen Erkenntnis gefragt, was es mit dem Taubenkäfig auf dem Dach der Uni Regensburg auf sich hat. Ein Kollege aus der Politikredaktion hat mich schließlich aufgeklärt: Bei dem Taubenkäfig handelt es sich um das „Regensburger Modell“, ein Versuch, der Taubenplage auf dem Campus Herr zu werden – mit riesigem Erfolg. Die Tauben, die sonst ihr Unwesen auf dem Gelände trieben, werden in Freiluft-Taubenhäuser gelockt. Dort finden sie Futter und Nistplätze. Eier werden gegen Gips- oder Plastikeier getauscht, damit sich die Tauben nicht weiter vermehren. Der Käfig ist also dazu da, um den Campus sauber zu halten. Irgendwie schade, Brieftauben wären schon cool gewesen!

17. November 2017
#39 Lebkuchen
Noch 37 Tage bis Weihnachten! Daran wollte uns Studenten die Mensa wohl vor Kurzem erinnern, denn zu jedem Essen gab es einen Mini-Lebkuchen geschenkt. Und der war gar nicht mal so schlecht.

10. November 2017
#38 Waschen
Ich habe mir für dieses Semester vorgenommen, mich ab sofort selbst um meine Wäsche zu kümmern und die Waschmaschinen im Keller des Wohnheims zu benutzen. Schließlich wohne ich nicht mehr zu Hause, sondern in einer eigenen Wohnung. Fazit bisher: Waschen kann ganz schön aufwendig sein, aber hat man einmal den Dreh raus, läuft es wie von selbst. Trotzdem macht schmutzige Wäsche viel Arbeit. Deshalb ein großes Dankeschön an meine Mama: Danke, dass du das die letzten Jahre für mich erledigt hast!

3. November 2017
#37 Taubenzucht
Es gibt immer wieder Orte an der Universität in Regensburg, die ich noch nicht kenne. So habe ich zum Beispiel letztens einen Taubenkäfig entdeckt. Für was hat die Uni denn Tauben? Für biologische Forschungszwecke?! Oder sind es vielleicht Brieftauben? Oder landen sie vielleicht irgendwann auf dem Teller in der Mensa? Hoffentlich nicht! Selbst in der Studenten-App Jodel sind sich alle uneinig. Wenn es jemand von euch weiß, dann schreibt mir bitte eine E-Mail. Sonst bleibt die kleine versteckte Taubenzucht wohl mein restliches Studium ein Mysterium...

27. Oktober 2017
#36 Erste Schritte
Es ist witzig, wie Erstis an der Uni panisch ihren Raum suchen. Noch viel lustiger ist es gerade mit einer Freundin, die zu diesem Semester ihr Studium begonnen hat. Weil ich die Hilflosigkeit in den ersten Tagen an der Uni gut kenne, helfe ich ihr, wo ich kann. Dabei gibt’s einiges zum Lachen, denn blöde Fragen sind vorprogrammiert. Aber: Jeder stellt sich bei seinen ersten Schritten auf dem Uni-Gelände tollpatschig an.

20. Oktober 2017
#35 Endlos
Regensburger Uni-Campus, du hast mich endlich wieder! Seit Montag läuft mein drittes Semester und noch ist nichts Sonderbares und Berichtenswertes passiert – außer, dass ich in den Semesterferien gezwungen war und immer noch gezwungen bin, das Mittelalter-Epos „Parzival“ zu lesen. Die schier endlose Geschichte von Wolfram von Eschenbach zählt über 1800 Seiten, von denen allein 200 draufgehen, bis die Hauptfigur des Romans, Ritter Parzival, geboren wird. Eine Qual! Fazit: Die Uni kann manchmal richtig grausam sein!

Davids Universum: Erkenntnisse eines Studenten Davids Erkenntnisse im Sommersemester 2017

4. August 2017
#34 Chaos
Chaos ist das Stichwort für das Ende des Semesters. Die Prüfungszeit ist rum, ich habe sie überlebt und genieße jetzt meine Semesterferien. Aber warum Chaos? Weil es in der heißen Phase voller Klausuren recht chaotisch zuging. Zum Beispiel in meinem Kopf, denn ich habe den Stoff von fünf Prüfungen in gut drei Wochen in mich aufgesaugt wie ein Schwamm. Aber auch bei mir im Wohnheim hat das Chaos Einzug gehalten: Da herrscht nämlich seit zwei Wochen Wasch-Chaos. Irgendein Bewohner hat dafür gesorgt, dass zwei der drei Waschmaschinen türlos sind – kurz: Er hat sie abgerissen. Und als die Maschinen repariert werden sollten, waren plötzlich einige Bauteile aus ihnen verschwunden. Wer hat sich da bedient?

28. Juli 2017
#33: Melone
Das Leben im Studentenwohnheim ist kurios – das hat eine Freundin bewiesen. Aus der Gemeinschaftsküche in ihrem Wohnheim wurde vor Kurzem eine Wassermelone gestohlen. Einen Tag später hing ein Zettel am Kühlschrank: „Bitte melde dich, wenn du die Melone gegessen hast. Die Melone war mit Nervengift geimpft!“ Von dem oder der Betroffenen fehlt bisher jede Spur...

21. Juli 2017
#32: Tunnelblick
Ich stecke mitten in der Klausurenzeit und habe vor Kurzem eine Freundin getroffen, die ich schon länger nicht mehr gesehen habe. Sie studiert auch Lehramt und ist im sechsten Semester. Ihr Tipp: „Lass dich nicht von der Panik anderer verunsichern! Geh’ mit einem Tunnelblick in die Klausuren.“ Und damit hat sie recht. „Die vom vergangenen Semester haben gesagt, dass die Klausur unmenschlich schwer ist!“ – Solche Sätze gehören verboten. Sie bringen einen nur durcheinander. Also: Ohren zu und einfach mal sein Ding durchziehen!

14. Juli 2017
#31: Erste Male
Seit drei Wochen wohne ich in meiner ersten eigenen Wohnung und ich habe mich in der kleinen Studentenbude schon eingelebt. Dabei habe ich viele erste Male erlebt.
Das erste Mal waschen: Gar nicht mal so leicht! Was ist Kochwäsche, was Buntwäsche, welche Farben dürfen nicht zusammen gewaschen werden? Meine Befürchtung beim ersten Waschgang: Danach ist sicher alles kaputt! War es aber nicht, alles hat überlebt.
Das erste Mal kochen: Schluss mit Hotel Mama hieß es für mich auch beim Kochen. Und da ich nicht ständig von Fertigkost leben will, sollte das erste Gericht etwas Besonderes werden. Aufgrund meiner kleinen Küche, nur zwei Herdplatten und ein bisschen Zeitnot und Unlust, wurde es nur ein Zucchini-Paprika-Gemüse.
Die erste Nacht allein: Seltsam war es, heimzukommen, und nicht von Menschen begrüßt zu werden. Aber ich genieße die Ruhe und habe zum Glück auch ein paar nette Nachbarn.

7. Juli 2017
#30: Entspannt
Es hat mich viele Nerven gekostet und war zeitaufwändig: das Pendeln nach Regensburg. Von zu Hause aus war ich hin zur Uni immer über eine Stunde unterwegs. Damit ist jetzt Schluss: Seit etwa zwei Wochen wohne ich in meiner ersten eigenen Wohnung. Dadurch ist es viel entspannter. Wie es mir in meiner Studentenbude geht? Das lest ihr in meinen nächsten Erkenntnissen.

30. Juni 2017
#29: Wo ist die 13?
Aufmerksame Leser haben bemerkt, dass bereits meine Erkenntnis der vergangenen Woche Nummer 29 war. Aber eigentlich war es Nummer 28, denn vor vielen, vielen Wochen habe ich mich verzählt und die 13. Erkenntnis einfach so übersprungen. Rechnen ist nicht meine Stärke. Gut, dass ich in meiner Mathe-Vorlesung in diesem Semester die Grundrechen-Arten von Neuem lerne. Jetzt weiß ich: 12 plus 1 ist ganz klar 13 und nicht 14.

23. Juni 2017
#29: Stadt, Land, ...
Langeweile in den Vorlesungen? Im Moment kein Problem, denn einige Kommilitonen und ich haben ein Kindheitsspiel wieder entdeckt: Stadt, Land, Fluss. Wir spielen es jetzt aber in Form einer süchtig-machenden App gegeneinander. In der Klausurenzeit könnte das noch ein Problem werden...

17. Juni 2017
#19: Spargel
Die Spargelzeit hat endlich ein Ende – zumindest in der Mensa. In den vergangenen Wochen gab es nämlich jeden Tag ein Spargelgericht und irgendwann wurden die Ideen immer abstruser: Pizza mit Spargel? Nein, danke! Zum Glück herrscht jetzt wieder Abwechslung auf dem Teller.

9. Juni 2017
#27: Im Block
Vor Kurzem hat sich eine Kommilitonin über ein Seminar beschwert: Woche für Woche muss sie dafür aufwendige Hausaufgaben erledigen und abgeben, das gesamte Semester über. Eine auszulassen ist nicht möglich, denn dann gilt das Seminar als nicht bestanden. Zum Glück habe ich dieses Seminar längst erledigt, denn ich war in den Semesterferien nicht untätig: Ich habe eine freie Woche für ein Blockseminar geopfert. Das heißt: fünf Tage am Stück Uni und dann eine Frist, um alle Hausaufgaben zu erledigen und gesammelt abzugeben. Dadurch habe ich jetzt meine Ruhe. Das ist eine super Methode, um nervige und aufwendige Seminare schnell abzuhaken.

2. Juni 2017
#26: Bewegend
Für ein Seminar an der Uni musste ich für ein Referat eine PowerPoint-Präsentation erstellen. Dabei habe ich entdeckt, dass gif-Dateien auf einer Folie funktionieren. Heißt: Sie bringen Bewegung in die Sache.

25. Mai 2017
#25: Sonnenschein
Endlich ist es draußen wieder sonnig. Das spürt man auch auf dem Campus: Überall sitzen Studenten mit Eis und genießen die Wärme. Besonders schön in Regensburg: der kleine See in der Nähe der Bibliothek. Da ist der Uni-Alltag gleich weniger trist.

19. Mai 2017
#25: Abwechslung
Typisch Vorlesung: Ich sitze in einem Hörsaal mit rund 200 anderen Studenten, ein Professor spricht und wir Studenten sind leise, hören zu und schreiben mit. Dieses Berieseltwerden kann auf Dauer ganz schön langweilig sein. Deswegen habe ich versucht, in diesem Semester ein Seminar einzuplanen, das den Uni-Alltag etwas auflockert. Geschafft! In meinem Biologie-Kurs dürfen wir viel ausprobieren und müssen uns nicht dauernd Fachwissen anhören. Wir dürfen selbst forschen, der Aha-Effekt blieb bisher in keiner Sitzung aus. Darum meine Empfehlung an angehende Studenten: Versucht in euer Studium Praxis einzubauen – das macht das Lernen umso spannender und leichter!

12. Mai 2017
#23: Ratscherei
Blablablablabla – Pause – Blablablablabla – Pause... Ungefähr so spricht ein neuer Dozent, den ich in diesem Semester jede Woche in einer Vorlesung habe. Er trägt alles monoton vor, macht unnötige, überlange Sprechpausen und liest dauernd von seiner Power-Point-Präsentation ab – Mehrwert für uns Studenten gleich Null. Er spricht so, als würde er gleich einschlafen. Wie wir das überleben? Mit reichlich Ratscherei!

5. Mai 2017
#22: Strahlend
Erste Semesterwoche, neue Räume und ungewohnte Wege: Diese führten eine Freundin und mich bei der Raumsuche in die Chemie-Fakultät vorbei an Räumen, deren Türen wir nie öffnen werden. „Vorsicht, radioaktiv!“, heißt es da auf Schildern. Gruselig!

28. April 2017
#21: Zeitumkehrer
Der Regensburger Campus hat mich wieder, denn seit vergangenen Montag läuft das Sommersemester. Deshalb versorge ich euch wieder jede Woche mit Erkenntnissen aus dem Studentenleben. Und die erste ließ auch gar nicht lange auf sich warten. Sie hat mit meinem vollgepackten Stundenplan zu tun. In diesem Semester wage ich nämlich ein Experiment: Zwei Veranstaltungen – ein Seminar und eine Vorlesung – finden zur selben Zeit statt und ich kann auf keine verzichten. Denn dadurch würde ich den Verlauf meines Studiums gefährden. Der Ausweg: Ich teile mich durch zwei oder leih’ mir Hermines Zeitumkehrer aus. Da Klonen nicht zu meinen Stärken gehört, Zeitreisen bisher nur in Filmen möglich sind und ein halbes Hirn nur halbherzig mitdenken kann, werde ich die Vorlesung schwänzen. Dort merkt keiner, dass ich fehle. Im Seminar dagegen herrscht strenge Anwesenheitspflicht. Gut, dass uns das Internet eine Lernplattform beschert hat, auf der die Professoren fleißig ihre Vorlesungsfolien verbreiten. So kann ich alles eigenständig nachholen. Ob das gut geht?

Davids Universum: Erkenntnisse eines Studenten Davids Erkenntnisse im Wintersemester 2016/2017

24. Februar 2017
#20: Freiheit
Das erste Semester ist rum – Ferien! Im Nachhinein waren Prüfungen und Studienbeginn gar nicht so anstrengend, wie es sich anfangs angefühlt hat. Neuerungen im Leben fühlen sich zu Beginn immer schwierig an. Aber wenn man die Zähne zusammenbeißt und sich ständig vor Augen hält, dass alles gut wird, wird’s auch wirklich gut. Und wenn man wirklich mal nicht weiter weiß, einfach zugeben, dass man Ersti ist, auch wenn man belächelt wird. Jetzt genieße ich erst einmal die Freiheit der Semesterferien. Neue Erkenntnisse aus meinem UNIversum gibt es wieder ab 28. April.

17. Februar 2017
#19: Alte Bücher...
...können ziemlich stinken! Eine Erkenntnis, die ich aus zwei Tagen in der Uni-Bibliothek mitnehme. Die alten Schinken brauche ich für meine Seminararbeit. Bei der nächsten Recherche nehme ich eine Gasmaske mit.

10. Februar 2017
#18: Nervenzerrend
Der Großteil meiner Klausuren liegt hinter mir. So richtig Durchschnaufen kann ich aber noch nicht. Denn eine habe ich noch vor mir und währenddessen muss ich auf die Ergebnisse der anderen warten. Bis die nämlich online zugänglich sind, dauert es ein paar Wochen. Ist aber auch klar! Schließlich haben neben mir noch mehrere hundert andere Studenten über der Klausur gebrütet. Die Unwissenheit, ob ich alles bestanden habe, wird dabei aber zur Zerreißprobe und ist ganz schön nervenzerrend. Ich versuche einfach, so wenig wie möglich darüber nachzudenken. Und führe mir vor Augen, dass ich sie immerhin schon hinter mir habe. Das ist erleichternd.

3. Februar 2017
#17: Prüfung am PC
Nichts ist, wie es war! Dieser Satz passt, wenn man Schule und Uni vergleicht. In der Uni laufen viele Dinge anders – so zum Beispiel Klausuren. Denn manche von ihnen schreibt man nicht mit Stift auf Papier. Manche laufen am Computer ab. Meine erste E-Klausur habe ich hinter mir. Ich könnte mich glatt dran gewöhnen.

27. Januar 2017
#16: Jetzt zählt's!
Noch drei Mal schlafen, dann ist... Na? Nicht Weihnachten, nicht Neujahr, nicht Nikolaus – war ja alles schon! Dann ist Prüfungszeit und ich schreibe meine erste Klausur an der Uni. Was hilft mir beim Lernen und rettet mich vor dem ständigen Gedanken, dass bald mein Kopf platzt? Zum einen: Motivationssprüche auf Facebook wie „Vorhin gedacht: Hey, ich könnte anfangen zu lernen. – Gelacht, Wein nachgeschenkt und die nächste Serie gestartet.“ Zum anderen sind es Auszeiten mit Tee und Musik. Die gönne ich mir in letzter Zeit so oft wie möglich. Denn in einen entspannten Kopf passt mehr hinein.

20. Januar 2017
#15: Mut zur Lücke
Noch zehn Tage zur ersten von sechs Klausuren in diesem Semester und damit zu meiner ersten überhaupt im Studium. Fragt mich jemand, ob ich mich vorbereitet fühle, schüttle ich panisch den Kopf. Aber: Mache ich was falsch, dann ist das menschlich. Keiner kann alles wissen. Deshalb meine Erkenntnis: An der Uni braucht man Mut zur Lücke.

13. Januar 2017
#14: T-E-A-M
Nächste Woche halte ich mein erstes Gruppenreferat an der Uni. Unser Team besteht aus fünf Studenten. Aus der Zusammenarbeit habe ich eins gelernt: T-E-A-M ist die Abkürzung für „Toll, ein anderer macht’s!“. Dumm nur, dass ich der Andere bin... Solchen Gruppenarbeiten werde ich in Zukunft aus dem Weg gehen.

6. Januar 2017
#12: Vermissen
Seit gut zwei Wochen habe ich vorlesungsfreie Zeit und ich vermisse die Uni. Aber nicht das Lernen und Nachdenken, sondern die Menschen und seltsamerweise auch das Betongrau. Die Feiertage waren mir einfach zu bunt.

30. Dezember 2016
#11: Endlich Ferien!
Ich fühle mich in diesen Tagen wie ein Schüler, denn über die Weihnachtszeit und den Jahreswechsel hinweg habe ich keine Uni. Das heißt: Feiertage genießen, lang ausschlafen und Serien und Filme verschlingen – wie zu Schulzeiten. Nicht ganz: Jetzt als Student bin ich irgendwie pflichtbewusster. Deswegen habe ich mir für die Weihnachtsferien vorgenommen, auch mal zu lernen. Abwarten, ob das klappt...

23. Dezember 2016
#10: Bastel-Gefahr
Ich studiere Lehramt für Grundschule, deswegen bin ich ein Grundschulmausi. Denn so nennen andere Studenten alle, die sich für diesen Studiengang entschieden haben. Und es sind viele Klischees über die zukünftigen Grundschullehrer an der Uni im Umlauf: zum Beispiel, dass sie immer Bastelschere und -kleber dabei haben und sich bei allem ein bisschen blöd anstellen. Vergangene Woche war der „Beibringbasar“ unserer Uni. Das ist eine Art Messe, bei der Kleingruppen aus Erstsemestern des Lehramts für Grundschule Teams bilden und an Ständen anderen Studenten etwas beibringen. An einem Stand wurden eifrig Rentierlollies gebastelt. Als ich das selbst ausprobieren wollte, wurde mir die Bastelschere zum Verhängnis – Cut! Au... Überall Blut! Ich habe mich an ihr geschnitten. Verdammt, damit erfülle ich wohl doch irgendwie das Klischee.

16. Dezember 2016
#9: Moccachino
Schon mal einen Moccachino getrunken? Wenn nicht, musst du das unbedingt mal probieren! Die Kaffee-Variation aus Espresso, heißer Milch und Schokosirup gibt es tatsächlich in einer Cafeteria der Uni Regensburg. Das ist übrigens auch die einzige, in der Kaffee und Co. nicht aus einem Automaten herauslaufen. Vor allem nach schwierigen Vorlesungen rettet das schokoladige Getränk regelmäßig meinen Tag. Ein Hoch auf den Moccachino!

9. Dezember 2016
#8: Abwesend
Letztens habe ich im Hörsaal einen Studenten beobachtet, der anwesend war, aber nicht wirklich aufgepasst hat. Zugegeben: Manchmal höre ich auch nicht zu, ratsche mit Kommilitonen oder schaue aufs Handy. Aber so abwesend wie der beschriebene Student war ich noch nie. Er saß mit seinem Tablet in der Vorlesung, hatte Kopfhörer in den Ohren und hat eine Serie geguckt. Warum hockt er sich überhaupt in die Uni? Zuhause im Bett oder auf dem Sofa wäre das doch tausendmal bequemer und genauso unproduktiv.

2. Dezember 2016
#7: Mut zeigen
Manchmal muss man einfach Mut beweisen, denn nur wer sich etwas traut, geht sorgenfreier durchs Leben. Das habe ich mir zu Herzen genommen und einfach mal eine Vorlesung geschwänzt. Für mich als Ersti war das eine große Sache. Bei höheren Semestern ist das eher der Fall, wie mich eine Studentin im vierten Semester aufgeklärt hat. Aber es war tatsächlich der richtige Schritt: Die zweistündige Vorlesung war bisher nur wenig produktiv. Im Eigenstudium habe ich mehr gelernt. Deshalb: Ein Hoch auf den neu gewonnenen freien Mittwoch!

25. November 2016
#6: Peinlich!
So eine Uni kann ganz schön verwirrend sein. Da folgt der Raum mit der Nummer 10 nicht auf 9, sondern ist irgendwo am anderen Ende des Gebäudes. Vor Kurzem bin ich deshalb verwirrt durch die Uni Regensburg geirrt, wollte aber niemanden nach dem Weg fragen, um mich nicht als Ersti zu enttarnen. Hätte ich das wohl lieber getan, denn letztlich hat mich ein erfahrener Student angesprochen. War es so offensichtlich?

18. November 2016
#5: Igitt!
Wer einen Blick in meine Uni-Tasche wirft, findet zwischen Notizzetteln, Kugelschreibern, meinem Kalender und Verpflegung für einen langen Tag mit vielen Vorlesungen immer ein Desinfektionsmittel für die Hände. Die kleine Flasche hat sich in den vergangenen Wochen als treuer Begleiter entpuppt. Ich höre mich jetzt wahrscheinlich wie ein Hypochonder an, aber bedenke, dass gerade Erkältungszeit ist und ich jeden Tag in die Uni pendle. Überall in Zug und Bus wird gehustet. Und überall fassen alle danach Türgriffe und Stangen zum Festhalten an. Gerade im ersten Semester will ich ungern krank zu Hause bleiben müssen. Da reibe ich mir lieber kurz die Hände ein.

11. November 2016
#4: Unhöflich
An der Uni trifft man viele unterschiedliche Menschen, die nicht alle vom selben Schlag sind, aber von denen manche scheinbar einen Schlag haben. Zum Beispiel ein Kommilitone von mir, an den sich diese Erkenntnis richtet: Du sitzt von Vorlesung zu Vorlesung mit einem Bier im Hörsaal. Das würde mich nicht stören, wenn du nicht dauernd rülpsen oder dich lautstark über unsere Professoren lustig machen würdest. Ich finde das unhöflich – gegenüber den anderen Studenten im Saal und natürlich gegenüber den Profs. Bleib doch einfach zu Hause, wenn du keine Lust auf Vorlesung hast!

4. November 2016
#3: Alles bunt
In der ersten Vorlesungswoche bin ich im Hörsaal immer nur mit Block und Stift gesessen. Die Mitschriften, die dabei rumkamen, fand ich aber meist zu fad. Deshalb habe ich mir eine Handvoll bunte Fineliner besorgt und sie mit vollem Einsatz eingeweiht. Nach der Vorlesung hatte ich farbige Hände und eine Kommilitonin einen blauen Strich auf der Stirn. Dafür sind die Mitschriften viel schöner und ordentlicher.

28. Oktober 2016
#2: Lecker, Mensa-Essen!
Als Neuling an der Uni Regensburg habe ich in den ersten Tagen natürlich die Mensa ausgiebig getestet. Ich muss allerdings zugeben, dass mich lange Schlangen anfangs abgeschreckt haben. Aber das Warten geht schneller, wenn man sich mit Freunden anstellt. Und: Die Vorfreude aufs Mensa-Essen steigt mit jedem Schritt vorwärts. Bisher haben die Gerichte immer gut geschmeckt. Bei einem Preis von bis zu 3 Euro erlaube ich es mir auch gar nicht zu meckern. Mein Lieblingsessen bisher: grüne Tortellini.

21. Oktober 2016
#1: Arschkalt!
Seit Montag sitze ich regelmäßig in Hörsälen der Uni Regensburg. Dabei ist mir aufgefallen: Hier drinnen ist es oft arschkalt! Drum habe ich meinen dicken Herbstmantel in den ersten Tagen anbehalten. Mittlerweile geht’s aber – dank eines großen kuscheligen Schals. Außerdem habe ich mir einen Thermobecher bestellt.

von

0 Kommentare

Kommentieren

null

loading

Videos