Ich bin dann mal weg - So würde das jedenfalls Hape Kerkeling ausdrücken. Doch so einfach ist das leider nicht. Nachdem ich beschloss einen Freiwilligendienst an einer Schule in Neuseeland zu machen, kam einiges auf mich zu. Noch während meines Abiturs buchte ich erst einmal meinen Flug nach Christchurch, was auf der Südinsel von Neuseeland liegt.

Anschließend ging es darum, sich um ein Visum zu kümmern, sowie dem Arzt, der Bank, dem Bürgerbüro und dem TÜV einen Besuch abzustatten. Mittlerweile habe ich zum Glück schon einige Dinge auf meiner To-do-Liste abgehakt, aber ich habe auch noch einiges vor mir. Ich habe mir zwar einen Countdown bis zur Abreise eingestellt, der mir heute gesagt habe, dass ich in 50 Tagen in einem Flugzeug sitze und nach Neuseeland fliege, doch so wirklich realisiert habe ich es glaube ich noch nicht. Momentan stecke ich eher noch in den Vorbereitungen und versuche die letzte Zeit mit meinen Freunden und der Familie zu genießen.

Außerdem befinde ich mich derzeit in einem zweiwöchigen Praktikum in einem sonderpädagogischen Förderzentrum in Landshut, in welchem ich durch die Einblicke meine eigenen Erfahrungen sammeln kann und Tipps und Tricks erhalte. Dieses Praktikum hilft mir bei der Planung für meine bevorstehende Reise sehr, da ich mir so schon einmal ein bisschen vorstellen kann, was so alles auf mich zukommen wird.

Bei dem Aufbau eines Unterstützerkreises bin ich momentan ebenfalls dran. Dieser ist bei einem IJFD (=internationaler Jugendfreiwilligendienst) notwendig, um zumindest einen Teil der restlichen Kosten decken zu können. Ich lasse mich mal überraschen, wie reibungslos das abläuft.