Ministerbesuch in Afrika

Von Flüchtlings-Verhinderern zu Fachkräfte-Anwerbern


Arbeitsminister Hubertus Heil (l.) zeigte sich bei einem Rundgang über einen Kleidermarkt in Accra beeindruckt aber auch bedrückt über das niedrige Einkommen der Menschen und die Arbeitsbedingungen. Die Bundesregierung will künftig mehr Fach- und Arbeitskräfte aus Ghana überzeugen, nach Deutschland zu kommen.

Arbeitsminister Hubertus Heil (l.) zeigte sich bei einem Rundgang über einen Kleidermarkt in Accra beeindruckt aber auch bedrückt über das niedrige Einkommen der Menschen und die Arbeitsbedingungen. Die Bundesregierung will künftig mehr Fach- und Arbeitskräfte aus Ghana überzeugen, nach Deutschland zu kommen.

Anna will weg aus Ghana, wohin, das hat die 31-jährige Wirtschaftsstudentin noch nicht entschieden. "Es gibt hier einfach zu wenig Jobs für zu viele oft gut ausgebildete junge Leute", sagt sie. Etwa 70 Prozent ihrer Freunde, so schätzt sie, sind schon ausgewandert. Die meisten nach Großbritannien, Kanada oder in die USA, denn Englisch ist in Ghana Amtssprache, das mache es natürlich leichter.

Jetzt weiterlesen mit

  • alle Artikel auf idowa.de in voller Länge und deutlich weniger Werbung
  • als Abonnent unterstützen Sie Journalismus in Ihrer Region
  • einen Monat für 0,99 Euro testen, danach 9,90 Euro im Monat