Lebensmittel

Supermarktketten senken Kaffeepreise

Mit der steigenden Inflation verteuerten sich in den vergangenen Monaten auch die meisten Lebensmittel. Doch in den ersten Supermärkten gehen manche Preise nun wieder nach unten. Das gilt auch beim Kaffee.


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Kaffee gilt als Eckpreisartikel, an dem sich die Kunden bei der Preiswahrnehmung eines Händlers orientieren.

Nach den Butterpreisen geraten auch die Kaffeepreise in Deutschland ins Rutschen. Die Handelsketten Aldi, Kaufland und Norma senkten die Preise für gemahlenen Kaffee und ganze Bohnen deutlich. Edeka, Rewe, Lidl, Penny und Netto kündigten an, dem Beispiel zu folgen.

Der Discounter Aldi teilte am Freitag mit, er habe die Preise der Eigenmarken Morena, Markus Kaffee, Amaroy und Tizio in den mehr als 4000 Filialen "dauerhaft bis zu 20 Prozent" gesenkt. Der Kaffee werde damit um bis zu einen Euro je 500-Gramm-Paket billiger. Auch Konkurrent Norma senkte die Preise praktisch im Gleichschritt. Kaufland hatte nach eigenen Angaben bereits am Donnerstag bei den Kaffeepreisen den Rotstift angesetzt.

Edeka und Rewe sowie der Discounter Penny kündigten auf Nachfrage an, die Preise im gleichen Umfang wie die Wettbewerber zu senken. Das werde "zeitnah" geschehen, hieß es bei Rewe. "Auch der Markenkaffee wird günstiger", hieß es bei Edeka. Aldi-Rivale Lidl kündigte an, den Preis für die Kaffee-Eigenmarken ab Dienstag um 10 bis 20 Prozent zu verringern. Der Hintergrund der Rotstiftaktionen: Der Kaffeepreis ist auf dem Weltmarkt seit dem Herbst spürbar gesunken.

Es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis der restliche Handel folgt. Denn Kaffee gilt als Eckpreisartikel, an dem sich Kunden bei der Preiswahrnehmung orientieren.

Bereits Anfang Februar waren die Butterpreise ins Rutschen geraten. Der Preis für die günstigste 250-Gramm-Packung Markenbutter fiel von 1,99 auf 1,59 Euro.