Glück im Unglück

Wolfgang Koller nicht schwerer verletzt


Roland Fuidl wird früher als befürchtet wieder auf seinen Routinier bauen können.

Roland Fuidl wird früher als befürchtet wieder auf seinen Routinier bauen können.

Von Felix Hüsch

Aufatmen bei der SpVgg Lam: Spielführer Wolfgang Koller, der in den vergangenen Jahren oft vom Verletzungspech verfolgt war, hat sich beim 4:3-Heimerfolg gegen den FC Tegernheim lediglich den Mittelfußknochen stark geprellt. Unmittelbar nach der verletzungsbedingten Auswechslung wurde sogar ein Bruch befürchtet.

"Mein Mittelfuß schmerzt zwar und ist stark angeschwollen, aber gebrochen ist zum Glück nichts", berichtet der 28-jährige Mittelfeldspieler, der aber wohl für das Auswärtsspiel beim FC Sturm Hauzenberg ausfallen wird. "Das wird verdammt eng werden", meint Koller. Ob Torjäger Pavel Dobry für das Gastspiel im Unteren Wald wieder einsatzfähig sein wird, ist noch unklar. Der routinierte Stürmer musste gegen Tegernheim aufgrund von Knieproblemen passen. "Wir hoffen, dass Pavel bis zum Wochenende wieder beschwerdefrei ist", betont SpVgg-Manager Ludwig Koholka. Auch der reaktivierte Christoph Seiderer konnte das Training nach seinem Innenbandanriss im Knie bereits wieder aufnehmen. "Wir wollten kein Risiko eingehen und Christoph in das Spiel gegen Tegernheim jagen. Für die Partie in Hauzenberg könnte es aber mit einem Einsatz klappen", informiert Koholka.

Seinen Einstand im Trikot der "Osserbuam" gab am Sonntag Bernhard Schmid. Der 30-jährige Defensivallrounder kam vom benachbarten Bezirksligisten SV Neukirchen beim Heiligen Blut, für den der Linksfuß wegen eines Bandscheibenvorfalls zuletzt im April gespielt hatte. Der Sieg gegen Tegernheim war für Gmach, Parry & Co. enorm wichtig. "Der Anschluss zum Tabellenmittelfeld ist wiederhergestellt und auf die direkten Abstiegsplätze haben wir uns ein Punktepolster verschaffen können", freut sich Koholka, der sich mit der Leistung gegen Tegernheim aber nicht einverstanden zeigte: "Spielerisch waren wir den Gäste klar unterlegen und müssen uns in den nächsten Wochen wieder in allen Bereichen steigern. Wir hatten großes Glück, das man im Fußball aber auch hin und wieder braucht."

In den beiden verbleibenden Partien gegen Hauzenberg und Fortuna Regensburg erhofft sich der Funktionär weiteren Punktezuwachs: "Wir haben jetzt 17 Punkte, wenn wir die Hinserie mit 19 oder 20 Zählern beschließen könnten, wäre das eine sehr zufriedenstellende Ausbeute. Nicht nur aufgrund unserer seit Wochen angespannten Personalsituation."