Bundesliga

Fürth geht in Leverkusen baden - Auch Augsburg verliert


Ein Gesichtsausdruck, der Bände spricht: Greuther Fürth geht in Leverkusen unter. Maxi Bauer (l.) wirkt fassungslos.

Ein Gesichtsausdruck, der Bände spricht: Greuther Fürth geht in Leverkusen unter. Maxi Bauer (l.) wirkt fassungslos.

Von mit Material der dpa

Fußball-Deutschland blickt auf den Klassiker zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern. Dahinter bringt sich Leverkusen mit einem Kantersieg in Stellung. Für Fürth wird die Lage immer hoffnungsloser, Mitaufsteiger Bochum ist dagegen auf Erfolgskurs.

Bayer Leverkusen bleibt hinter den beiden Top-Teams FC Bayern München und Borussia Dortmund die dritte Kraft im deutschen Fußball. Der Werksclub fertigte am Samstag das noch sieglose Schlusslicht SpVgg Greuther Fürth auch dank eines Viererpacks von Patrik Schick mit 7:1 (3:1) ab. Auch die TSG 1899 Hoffenheim hat sich durch ein 3:2 (2:1) gegen Eintracht Frankfurt auf einem Champions-League-Platz festgesetzt.

An einem mit deutlichen Zuschauer-Beschränkungen durchgeführten 14. Spieltag kehrte der FSV Mainz 05 nach zuletzt drei Partien ohne Sieg auf Erfolgskurs zurück. Gegen den VfL Wolfsburg gab es ein 3:0 (2:0). Mit 21 Punkten liegt Mainz in der oberen Tabellenhälfte. Dort befindet sich auch der 1. FC Köln, der sich bei Arminia Bielefeld aber mit einem 1:1 (1:0) begnügen musste. Den dritten Sieg aus den letzten vier Partien landete Aufsteiger VfL Bochum beim 3:2 (3:0) beim FC Augsburg.

In den fünf Partien kam bereits die von Bund und Ländern wegen der steigenden Corona-Inzidenzen beschlossene Zuschauer-Obergrenze von maximal 15 000 Fans zum Tragen. In Augsburg waren sogar gar keine Zuschauer erlaubt, in Hoffenheim war das Stadion auch fast leer.

Schick bringt Fürth an den Rand der Verzweiflung

In Leverkusen schossen Amine Adli (12.), Edmond Tapsoba (17.), Piero Hincapie (45.) und viermal Schick (49./69./74./76.) den Sieg gegen Fürth heraus. Für die Franken konnte nur Ex-HSV-Profi Jeremy Dudziak (33.) kurzfristig verkürzen. Damit liegt Fürth mit nur einem Punkt weiter abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz und hat bereits 46 Gegentreffer kassiert.

Hoffenheims dritten Sieg in Serie machten Dennis Geiger (24.), Georginio Rutter (30.) und Diadie Sammassekou (59.) perfekt. Für die Frankfurter, die mit zuletzt drei Siegen eine Aufholjagd gestartet hatten, trafen Rafael Borré (15.) und Goncalo Paciencia (72.).

Mit der schnellsten 2:0-Führung in ihrer Bundesliga-Geschichte legten die Mainzer den Grundstein zum Sieg. Jonathan Burkardt (2. Minute) und Anton Stach (4.) erzielten die Tore, was zugleich auch das schnellste 2:0 seit RB Leipzig 2019 war. Der dritte Treffer resultierte aus einem Eigentor von Maxence Lacroix (90.).

Köln ist derweil unter Trainer Steffen Baumgart auf dem besten Wege, eine Saison ohne Abstiegssorgen zu absolvieren. Nach dem Treffer von Salih Özcan (17.) war sogar der Sieg drin, doch Bryan Lasme gelang für Bielefeld der Ausgleich (59.).

FCA-Wende bleibt aus

In Augsburg hatte es vor zwei Wochen noch vor vollem Haus ein sensationelles 2:1 gegen die Bayern gegeben. Dieses Mal gab es für den FCA ohne Fans eine Pleite gegen Aufsteiger Bochum. Zweimal Sebastian Polter (23./45.) sowie Gerrit Holtmann (40.) sorgten vor der Pause für klare Verhältnisse für den VfL. Michael Gregoritsch (57.) und Daniel Caligiuri per Foulelfmeter (86.) sorgten noch einmal für Spannung, die Wende gelang aber nicht mehr.