Der Vorstandschef bleibt

FC Bayern verlängert Vertrag mit Rummenigge bis 2019


Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge bleibt bis mindestens 2019 beim FC Bayern.

Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge bleibt bis mindestens 2019 beim FC Bayern.

Mindestens bis 2019 will Karl-Heinz Rummenigge weiter Vorstandschef beim FC Bayern bleiben. Der Rekordmeister gab dem Ex-Profi ein um drei Jahre verlängertes Arbeitspapier.

Karl-Heinz Rummenigge bleibt weitere drei Jahre an der Spitze des deutschen Fußball-Rekordmeisters FC Bayern. Der 60-Jährige verlängerte seinen zum Jahresende auslaufenden Vertrag als Vorstandsvorsitzender vorzeitig bis 2019, wie die Münchner am Freitag mitteilten. Rummenigge ist seit 2002 im Amt und für den Aufsichtsrat ein Erfolgsgarant. "Diese Kontinuität ist ein wesentlicher Grund dafür, dass der FC Bayern heute sportlich wie wirtschaftlich zu den besten Vereinen Europas zählt", sagte Clubpräsident Karl Hopfner.

Rummenigge dankte dem Kontrollgremium um den Vorsitzenden Hopfner "für das Vertrauen und die seriöse und konstruktive Zusammenarbeit". Der Ex-Nationalspieler begann 1974 seine erfolgreiche Profi-Karriere beim FC Bayern mit 162 Toren in 310 Bundesligaspielen. 1991 wurde er zunächst Vizepräsident. Seit 2002 steht Rummenigge an der Spitze des Vorstandes der damals gegründeten FC Bayern München AG.

Zusammen mit Hopfner und Uli Hoeneß, der im Herbst ein Comeback als Vereinspräsident geben könnte, führte Rummenigge die Münchner seit 2002 unter anderem zu acht Meistertiteln, sieben DFB-Pokalsiegen und 2013 in London zum Triumph in der Champions League gegen Dortmund.

"Wir werden wie bisher alle gemeinsam daran arbeiten, dass wir auch auf diesem Niveau kontinuierlich erfolgreich sein können", sagte er. "Der FC Bayern ist ein wunderbarer Verein, und ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit meinen Kollegen aus dem Vorstand, aus dem Aufsichtsrat und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern."

Die Unterschrift unter dem neuen Kontrakt ist auch ein Statement zum FC Bayern und gegen eine Funktionärskarriere in internationalen Verbänden wie UEFA oder FIFA. Schon zu seinem 60. Geburtstag im September hatte Rummenigge in einem dpa-Interview angedeutet, seine zweite Laufbahn nach der aktiven in München zu beenden. "Danach sollte das Kapitel Fußball beendet sein. Ich strebe definitiv keine Verbandskarriere an", hatte er gesagt. Ob er vorhabe, über 2019 hinaus weiter- und die 20 Dienstjahre vollzumachen, verriet er nicht.

In dieser Woche bekräftige er in der "Sport Bild" noch einmal, für einen exponierten Job etwa in der UEFA nicht zur Verfügung zu stehen. Dort erhält er als Vertreter der Europäischen Club-Vereinigung (ECA) im Herbst ein Stimmrecht im Exekutivkomitee. Er habe aber vor, sich nach einer Vertragsverlängerung bei den Bayern aus internationalen Gremien zurückzuziehen, kündigte Rummenigge in der Zeitung an.