Training unter strengen Auflagen

FC Bayern: Hansi Flick gewährt Einblicke in sein Corona-Coaching


Trainer des FC Bayern: Hansi Flick.

Trainer des FC Bayern: Hansi Flick.

Von Bernhard Lackner

Der FC Bayern zeigt sich nach der Corona-Pause in absoluter Top-Form - trotz komplett neuer Voraussetzungen. Hansi Flick gewährt nun Einblicke in seine Arbeit und gibt zu, dass Geisterspiele durchaus ihre Vorteile haben.

München - Drei Spiele, drei Siege und sieben Zähler Vorsprung auf den ärgsten Rivalen aus Dortmund - der FC Bayern ist voll im Corona-Modus angekommen. Das Team von Hansi Flick zeigt sich trotz der ungewohnten Situation in Top-Verfassung und steuert geradewegs auf die achte Meisterschaft in Folge zu.

Am Freitag hat sich der Bayern-Coach zur Trainingsarbeit unter den strengen Corona-Auflagen geäußert. Gemäß den Vorgaben des Hygienekonzeptes der DFL wird die Anwesenheit der Spieler an der Säbener Straße auf das Nötigste reduziert, Möglichkeit auf ausführliche Einzelgespräche im Trainerbüro lässt das Regelwerk nicht zu.

Flick: Kommunikation auf dem Platz "gefällt mir ganz gut"

"Es spielt sich vieles nur auf dem Platz ab, wir haben eigentlich nur das Training und das Spiel gemeinsam", erklärt Flick die ungewohnte Situation: "Man kann Spieler nicht reinholen und mit ihnen etwas besprechen. Das macht man jetzt eher auf dem Platz und macht dafür den Vorhang zu."

Auch während der Partien gestaltet sich das Coaching aufgrund der fehlenden Geräuschkulisse von den Rängen anders als sonst. Für Flick selbst haben Geisterspiele sogar einen Vorteil, wie er erklärt. "Man bekommt viel mit, was auf dem Platz geredet wird. Es ist gut, einmal mitzubekommen, wie sich die Mannschaft auch auf dem Feld gegenseitig coacht. Das gefällt mir schon ganz gut", so der Bayern-Coach, der sich selbst "relativ schnell an Spiele ohne Zuschauer und die Voraussetzungen" gewöhnt hat.

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