Protestaktion

20-Jährige soll Brunnenwasser in Regensburg gefärbt haben


Das Wasser am unteren Bismarckplatzbrunnen ist grün.

Das Wasser am unteren Bismarckplatzbrunnen ist grün.

Von Redaktion Regensburg

Am Wochenende wurde das Wasser der beiden Brunnen am Bismarckplatz durch Aktivisten von EndFossil grün eingefärbt. In der Mitte eines Brunnens wurde ein Schild mit der Aufschrift: "Klimabaustelle Bundesregierung: Dürren und Brände im Land - Klimaziele abgeschafft?!" gestellt. Die Polizei konnte nun eine Tatverdächtige ermitteln. 

Zur Intention heißt es in einer Pressemitteilung, dass während die Intensität der Klimakatastrophen auf der Welt weiter zunimmt "die Bundesregierung diese Woche de facto die Klimaziele" abschafft. In Regensburg sei von alledem derzeit nicht viel zu spüren. Die Stadt stehe im Rahmen des Bürgerfestes für Kunst, Kultur und Leichtigkeit. Bei aller Feierlaune solle man nicht vergessen, dass man inmitten der existenziellsten Krisen der Menschheit stehe. Bei dem verwendeten Farbstoff handelt es sich um Uranin, ein biologisch unbedenkliches Mittel, welches sich kaum an Gesteinsoberflächen absetzt und somit die Brunnen nicht beschädigt.

Laut Polizei ist nun ein Ermittlungserfolg zu verzeichnen: Nach umfangreicher Ermittlung konnte am Montag eine junge Regensburgerin als Tatverdächtige identifiziert werden.

Auch weiterhin können Hinweise unter der Telefonnummer 0941-506-2888 an die Polizei gemeldet werden.