Falsche Polizisten

Betrüger erbeuten in Wenzenbach fünfstelligen Geldbetrag und Goldschmuck

Artikel vorlesen
Zwei Tage sollen Unbekannte mit einer über 80-Jährigen telefoniert und sich als Polizisten ausgegeben haben. Die Frau übergibt Bargeld und Schmuck. Nun sucht die Kripo Zeugen. (Symbolbild) 

Zwei Tage sollen Unbekannte mit einer über 80-Jährigen telefoniert und sich als Polizisten ausgegeben haben. Die Frau übergibt Bargeld und Schmuck. Nun sucht die Kripo Zeugen. (Symbolbild) 

Wahl-O-Mat
Von Redaktion idowa

Unbekannte haben eine über 80 Jahre alte Frau aus Wenzenbach (Landkreis Regensburg) um einen niedrigen fünfstelligen Eurobetrag und Goldschmuck gebracht. Die Täter gaben sich am Telefon als Polizeibeamte aus, wie die Polizei mitteilt.

Nach Angaben der Polizei kontaktierten die Betrüger die Seniorin am Montag und Dienstag, 12. und 13. Oktober, mehrfach telefonisch. Dabei erschlichen sie sich nach Polizeiangaben das Vertrauen der Frau und überredeten sie schließlich, Bargeld und einen Goldring zu übergeben, heißt es weiter.

Der Betrug wurde der Polizei erst einige Tage später bekannt. Die Kriminalpolizei Regensburg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise. Gesucht werden insbesondere Zeugen, die am Dienstag, 13. Oktober, zwischen 17 und 18 Uhr im Bereich Irlbach in Wenzenbach verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben. Hinweise nimmt die Kripo unter Telefon 0941/506-2888 entgegen.

Polizei warnt vor falschen Beamten

Die Polizei rät, bei verdächtigen Anrufen sofort aufzulegen und selbst die Notrufnummer 110 zu wählen, um die Angaben zu überprüfen. Echte Polizeibeamte würden niemals die Übergabe von Bargeld, Schmuck oder anderen Wertgegenständen verlangen. Auch sollten sich Angerufene nicht unter Druck setzen lassen.

Zudem warnt die Polizei davor, angezeigten Telefonnummern zu vertrauen: Betrüger könnten diese technisch manipulieren. Die Notrufnummer 110 erscheine bei echten Anrufen der Polizei niemals im Display. Angehörige könnten außerdem ein gemeinsames Codewort vereinbaren, um Betrugsversuche leichter zu erkennen.

Autoren des Artikels folgen

Themen des Artikels folgen

Alle Artikel zu gefolgten Themen und Autoren finden Sie bei mein idowa

Finden, was Sie suchen: Sie können sich Artikel von idowa in der Google-Suche nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr Informationen zur kostenlosen Google-Funktion finden Sie auf unserer Infoseite.

Keine Kommentare


Neueste zuerst Älteste zuerst Beliebteste zuerst
alle Leser-Kommentare anzeigen
Leser-Kommentare ausblenden

Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.