Biathlon EM

Zuschauer ab Freitag erlaubt


Noch sind die Biathleten und Funktionäre unter sich, ab Freitag sind auch Zuschauer erlaubt im Hohenzollern Skistadion

Noch sind die Biathleten und Funktionäre unter sich, ab Freitag sind auch Zuschauer erlaubt im Hohenzollern Skistadion

Von Redaktion Viechtach

Am Dienstag um 12.30 Uhr verkündete es OK Pressesprecherin Miriam Lange: "Online Shop und Kartenvorverkauf sind wieder geöffnet! Freitag, Samstag und Sonntag sind bei der EM Zuschauer erlaubt!" 25 Prozent des Stadions dürfen besetzt werden. Das bedeutet pro Tag 1000 Zuschauer mit FFP 2 Masken, Einlass unter 2 G-plus-Regeln, Wahrung der Abstände und Alkoholverbot.

Remo Krug, der schon in Österreich Bundestrainer war und jetzt hinter Mark Kirchner Bundestrainer ist, war am Dienstag zusammen mit Disziplintrainer Roman Böttcher im Stadion. Alle Athleten waren vor Ort: Matthias Dorfner, Lucas Fratzscher, Florian Hollandt, Philipp Horn, Dominic Schmuck und Simon Kaiser. Sie wirkten entspannt und vorfreudig, machten Späße, bis sie das Anschießen begann, waren aber am Schießstand und in der Loipe hochkonzentriert.

Die Biathleten und Trainer warteten begierig, bis Schießstandleiter Günther Süß den Pfiff losließ, dass die Schießstände freigegeben werden. Dann stürzten sie sich auf die Matten und versuchten, mit ihrer Waffe eine Einheit zu bilden und ein Gefühl für den wind- und nebelanfälligen Schießbereich am Arber zu bekommen. Wie schon am Montag war auch am Dienstag die Sicht sehr getrübt durch den Nebel, doch trotzdem ist Krug voller Hoffnung für sein junges Team. "Am Mittwoch steht der Einzellauf auf dem Programm. Das wird sehr anspruchsvoll weil die Strecken hier im Bayerwald sehr hart sind, das ist ja traditionell so. Es wird sicher ein hohes Niveau im Feld sein, da sehr starke Teilnehmer hier sind. Wir wollen vorne mit dabei sein und gehen frohen Mutes ins Rennen. Wir wollen ums Podest mitkämpfen." Immer wieder gab er seinen Biathleten Anweisungen, wie sie ihre Waffe am besten einstellen, ob die Treffer auf der Papierscheibe zu hoch oder tief, zu links- oder rechtslastig sind. Dann kämpften sie sich wieder die Berge hoch.

Einhaltung der Hygieneregeln kontrolliert

Um zu kontrollieren, ob alle Coronaregeln eingehalten werden, war nicht nur die IBU auf zack, sondern auch die Polizei aus Zwiesel machte einen Abstecher ins Stadion, musste aber keine Verstöße ahnden. Problematischer war der Umgang mit dem für Eurovision arbeitendem Regisseur. Der einen sehr genauen Plan für seine gewünschten Kamerapositionen hatte. So wird der Platz für die Fotografen am Mittwoch eng werden am Schießstand werden, da die Lokalsender und internationalen Fernsehsender viel Platz brauchen und der Kampf ums beste Foto wird hart.