Viechtach

Ein symbolisches Dankeschön ans Pflegepersonal


Elisabethenheim: Heimleiter Markus Quappik (li.) mit zweitem Bürgermeister Hans Greil.

Elisabethenheim: Heimleiter Markus Quappik (li.) mit zweitem Bürgermeister Hans Greil.

Von Redaktion Viechtach

Ein Jahr ist vergangen und noch - beziehungsweise wieder - ist die Situation in Pflegeeinrichtungen mehr als schwierig. Für das Personal, aber auch für die Patienten und Bewohner. Um den Mitarbeitern eine kleine Aufmerksamkeit zukommen zu lassen, hat Viechtachs zweiter Bürgermeister Hans Greil am Freitag Weihnachtsgebäck, Kaffee und Säfte zu den vier Einrichtungen gebracht und den unermüdlichen Einsatz am Mitmenschen honoriert.

Auch im zweiten Coronawinter in Folge bedankt sich die Stadt Viechtach vor Weihnachten bei den Beschäftigten der Arberlandklinik und der drei Senioren- und Pflegeheime mit kleinen Präsenten. Zweiter Bürgermeister Hans Greil betonte, dass es sich lediglich um einen symbolischen Dank handeln kann. Man könne mit ein paar Geschenken nicht vergelten, was das Personal tagaus, tagein in der aktuellen Situation leiste. Man möchte aber damit die Anerkennung sowie die Wertschätzung für die sehr schwierigen Arbeitsbedingungen zum Ausdruck bringen, die nun schon bald zwei Jahre anhalten. Vor allem in Zeiten, in denen die Patienten und Bewohner keinen oder kaum Besuch von Angehörigen erhalten dürfen, sei das Personal zugleich auch noch Familienersatz und leiste oft auch viel psychischen Beistand.

sized

Arberlandklinik Viechtach: Michael Probst (Personalrat) und Pflegerin Stefanie Schubert.

sized

Seniorenheim Regental: Pflegedienstleitung Claudia Kauer (v.li.), Bianca Wilhelm (Betreuung), Silke Wenig (Betreuung), Claudia Höhne (Fachwirtin im Gesundheits- und Sozialwesen), Geschäftsführer Dominik Brückel und zweiter Bürgermeister Hans Greil.

sized

BRK: Notfallsanitäter Marco Tetek (v.li.), Tom May, Bernhard Hacker, Christian Schreiner und Martin Fleischmann sowie Heimleiter Franz Lobmeier.

Dankbar über die "moralische Unterstützung"

Die Vertreter der vier Pflege- und Seniorenheime sowie des Krankenhauses zeigten sich sehr erfreut über die kleinen Geschenke der Stadt. Franz Lobmeier, Leiter des BRK-Seniorenwohn- und Pflegezentrums, sagte, die "moralische Unterstützung" könne man sehr gut gebrauchen. Vor allem die Rettungsdienstmitarbeiter seien täglich der Gefahr ausgesetzt, sich bei Corona-Patienten selbst zu infizieren. Personalrat Michael Probst von der Arberlandklinik erinnerte daran, dass in Coronazeiten die anderen Krankheiten keine "Pause machen" und die Gesundheitspflege vor allem unter den Umständen und ständig wechselnden Auflagen zu leiden habe. Auch Markus Quappik vom Caritas Senioren- und Pflegeheim dankte für die süße Aufmerksamkeit, die aktuell einfach nur guttue, zumal das Personal in vielerlei Hinsicht doppelt belastet sei, vor allem auch wegen Quarantäneausfällen. Geschäftsführer Dominik Brückel vom Seniorenheim Regental schloss sich den Worten seiner Kollegen an und nahm die Süßigkeiten mit Dank entgegen. Ziel sei es, so Brückel, alles daran zu setzen, Coronaausbrüche im Heim zu verhindern. Von der Politik wünschte sich die Heimleitung rechtzeitige, klare und umsetzbare Richtlinien.

Alle kulinarischen Geschenke hatte die Stadtverwaltung nachhaltig und regional bei Viechtacher Geschäften besorgt.