IG Metall
Streik bei Mahle in Neustadt an der Donau: Gewerkschaft verkündet Erfolg

Nach intensiven Verhandlungen haben sich die IG Metall und der Autozulieferer Mahle am Freitagabend auf eine tarifliche Lösung für die Beschäftigten am Standort Neustadt an der Donau im Landkreis Kelheim geeinigt. Dies teilt die Gewerkschaft am Abend mit.
Nach vier Tagen Erzwingungsstreik würden die Beschäftigten hohe Abfindungen erhalten – weit über das übliche Maß hinaus. IG Metall-Mitglieder bekommen darüber hinaus einen zusätzlichen Mitgliederbonus. Die konkrete Höhe der Abfindungen sei abhängig vom Alter der Beschäftigten und der Dauer ihrer Betriebszugehörigkeit. Zusätzliche Abfindungen gebe es für Beschäftigte mit Kindern, mit Schwerbehinderung oder Gleichstellung und für Mitglieder der IG Metall. Insbesondere der Mitgliederbonus bringe organisierten Beschäftigten mit langen Mitgliedschaften deutlich mehr Abfindung ein. Außerdem sei laut IG Metall ein Härtefall-Fond sowie eine Transfergesellschaft vereinbart worden.
Mit dem Streik sendeten die Beschäftigten ein klares und unübersehbares Signal an die Unternehmensführung, die das Werk im ersten Halbjahr 2027 schließen.
Der Streik werde fortgesetzt, bis die IG Metall-Mitglieder in einer zweiten Urabstimmung über die Annahme des Verhandlungsergebnisses und die Beendigung des Erzwingungsstreiks abgestimmt haben. Für die Annahme ist eine Zustimmung von mindestens 25 Prozent erforderlich. Die Urabstimmung ist für Montag, 1. Juni, geplant
















