Quer durch den Kreis Kelheim

20-jähriger BMW-Fahrer flüchtet vor Polizeikontrolle


Ein Autofahrer aus dem Landkreis Eichstätt ist in der Nacht zum Mittwoch vor der Polizei geflüchtet. (Symbolbild)

Ein Autofahrer aus dem Landkreis Eichstätt ist in der Nacht zum Mittwoch vor der Polizei geflüchtet. (Symbolbild)

Von Redaktion idowa

In der Nacht zum Mittwoch hat sich ein BMW-Fahrer im Landkreis Kelheim eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei geliefert. Dabei war der Verdächtige zwischenzeitlich auch als Geisterfahrer unterwegs und rammte einen geparkten Lastwagen.

Gegen 2.15 Uhr wollten Beamte der Mainburger Polizei einen BMW-Fahrer aus dem Raum Eichstätt kontrollieren, der auf der B16 unterwegs war. Der Fahrer des grauen Autos habe laut Angaben der Polizei jedoch die Anhaltesignale der Polizisten ignoriert und sei in Richtung Mindelstetten weitergefahren. Dabei soll er teilweise viel zu schnell gefahren sein. Im Landkreis Eichstätt stieß er mit seinem Auto schließlich gegen einen abgestellten Lastwagen. Danach fuhr er wieder in Richtung Neustadt.

Seine Flucht ging der Polizei zufolge weiter über die A93, wo er an der Anschlussstelle Wolznach falsch auffuhr und bei Mainburg wieder herunterfuhr. Mehrere Streifen der niederbayerischen und der oberbayerischen Polizei wollten den Fahrer zum Anhalten bewegeb. Einsatzkräfte eines Polizeihubschraubers entdeckten gegen 3.30 Uhr das Auto in einem Ortsteil von Wolznach - von dem Fahrer fehlte zunächst jede Spur. Allerdings hatten die Beamten den Verdacht, dass sich der Verdächtige in einem Waldstück in der Nähe versteckt haben könnte. Sie setzten daher Personensuchhunde ein, um den Mann zu finden.

Während der Fahndung kontrollierten Polizeibeamte dann ein Fahrzeug, das in der Nähe des Fluchtautos stand. Dort entdeckten sie den mutmaßlichen Verkehrsrowdy, ein 20-Jähriger aus der Nähe von Eichstätt. Gegen den Verdächtigen laufen nun mehrere Strafverfahren. Einen Führerschein habe er nicht besessen.

Die Mainburger Polizei bittet Zeugen oder Fahrer, die von dem Verdächtigen gefährdet wurden, sich unter der Telefonnummer 08751/86330 zu melden.