Landkreis Landshut

Bürger können sich an Online-Konferenz zur Endlagersuche beteiligen


Am Atomkraftwerks-Standort Isar ist bereits ein Zwischenlager für Atom-Abfälle eingerichtet worden. Wo ein Endlager für Deutschland entstehen soll, darüber können interessierte Bürger auf online stattfindenden Fachkonferenzen des Bundesamts für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung mitdiskutieren.

Am Atomkraftwerks-Standort Isar ist bereits ein Zwischenlager für Atom-Abfälle eingerichtet worden. Wo ein Endlager für Deutschland entstehen soll, darüber können interessierte Bürger auf online stattfindenden Fachkonferenzen des Bundesamts für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung mitdiskutieren.

Von Redaktion idowa

Das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung führt im Moment im Internet Fachkonferenzen zur Suche nach einem Endlager für Atom-Abfälle aus den deutschen Atomkraftwerken durch. Bürger können sich digital zuschalten und sich beteiligen. Das teilte das Landratsamt Landshut am Donnerstag mit.

Interessant ist dem Landratsamt zufolge unter anderem die zweite virtuelle Fachkonferenz "Teilgebiete zur Endlagersuche". Sie findet von 10. bis 12. Juni statt. Bei den Konferenzen können sich Interessierte auch als Kandidaten für Arbeits- und Vorbereitungsgruppen melden. Die konkrete Ausgestaltung und Arbeitsweise der Fachkonferenz hat der Gesetzgeber bewusst offengelassen.

Eine besondere Bedeutung kommt in diesem Zusammenhang der Neuwahl der "Arbeitsgruppe Vorbereitung" am Samstag, 12. Juni, von 15.30 bis 18 Uhr im Rahmen eines Plenums aller Teilnehmer zu. Diese Gruppe legt fest, welche Themen auf die Tagesordnung der weiteren online stattfindenden Veranstaltungen behandelt werden. Anmeldungen sind über www.fachkonferenz-anmeldung.de möglich.

Allgemeine Informationen zur Endlagersuche und den Beteiligungsmöglichkeiten finden sich unter www.endlagersuche-infoplattform.de.