Baustelle bei Geisenhausen

B299 zum letzten Mal vollständig gesperrt


Die Arbeiten auf der B299 bei Geisenhausen gehen ihrem Ende entgegen.

Die Arbeiten auf der B299 bei Geisenhausen gehen ihrem Ende entgegen.

Von Redaktion idowa

Die Arbeiten auf der B299 bei Geisenhausen gehen ihrem Ende entgegen. In den kommenden Tagen erhält die Bundesstraße im Bereich der Brücken ihre oberste Asphaltschicht, die sogenannte Deckschicht. Aus diesem Grund ist der Streckenabschnitt laut Mitteilung des Staatlichen Bauamts zwischen der Bäckerei Rauchensteiner/Abzweigung zur St2054 und der Einmündung der Vilsbiburger Straße (LA21) in die B299 ein letztes Mal vollständig gesperrt.

Die Sperrung beginnt am Donnerstag (13. Oktober) um 14 Uhr und dauert bis Montagfrüh um 6 Uhr (17. Oktober). Die Umleitungen sind wie folgt:

  • Der Schwerverkehr in Fahrtrichtung Vilsbiburg nutzt wie bisher die Umleitung ab Straßgrub über Götzdorf und Siegerstätten zum Kreisverkehr der B 15 in Kumhausen und dann weiter nach Hachelstuhl. Anschließend fährt er über die St2087 und die St2054 von Altfraunhofen nach Geisenhausen und dort zurück auf die B299.
  • Der PKW-Verkehr in Fahrtrichtung Vilsbiburg nimmt ab der Bäckerei Rauchensteiner die Umleitung durch Geisenhausen und fährt über die Vilsbiburger Straße (LA 21) wieder auf die B299.
  • Der gesamte Verkehr in Fahrtrichtung Landshut nimmt ab Vilsbiburg die Umleitung über Bodenkirchen, Gerzen, Kröning und Adlkofen und fährt am Landshuter Kasernenknoten wieder auf die B299.

Arbeiten auch am Wochenende

Das Staatliche Bauamt bittet um Verständnis für die Vollsperrung. Um die eng getakteten Arbeiten so schnell wie möglich durchzuführen, arbeiten die beteiligten Firmen auch am Wochenende. Ab kommenden Montag (17. Oktober) stehen noch für rund drei Wochen unter Einbahnverkehr Arbeiten an den Brücken an, ehe die B 299 ab der zweiten November-Woche wieder ohne Einschränkungen für den Verkehr befahrbar ist.

Mit der Maßnahme ertüchtigt das Staatliche Bauamt fünf Bauwerke - und zwar die Brücken über die kleine Vils, über die St 2054 und über den Fimbach sowie die zwei Brücken über die B 299 selbst (LA 31/Lochhamer Straße und Salksdorfer Straße). Das Staatliche Bauamt nahm hier Betoninstandsetzungen vor, zudem erhielten die Brücken unter anderem eine Bauwerksverstärkung, neue Abdichtungen und neue Kappen (Bereiche rechts und links der Fahrbahn) und wurden so fit für die Zukunft gemacht.

Die umfangreichen Brückenarbeiten und die damit verbundene Sperrung der B 299 nutzte das Staatliche Bauamt, um gleichzeitig die Bundesstraße in diesem Bereich an die heutigen Anforderungen anzupassen. Mit der Sanierung gehören die derzeitigen Verdrückungen und Ausbesserungen auf der Fahrbahn - deutliche Zeichen der täglichen Beanspruchung - der Vergangenheit an. Ein Augenmerk lag dabei auch auf der Verkehrssicherheit: Um das Einfädeln auf die B 299 insbesondere morgens zu erleichtern, erhielt der Auffahrtsast der St 2054 einen Beschleunigungsstreifen in Fahrtrichtung Landshut.