Bergung bald abgeschlossen
Laster bleibt in Waldmünchen in Bahnunterführung stecken

Stephanie Bucher
Die Durchfahrtshöhe der Unterführung ist mit 3,40 Meter angegeben. Der Lkw war augenscheinlich höher.
Schlechtes Augenmaß hat der Fahrer eines Lastwagens aus dem Landkreis Pfaffenhofen am Dienstagvormittag in Waldmünchen bewiesen: Er blieb mit seinem Gespann in der Bahnunterführung in der Lommerstraße stecken. Sattelauflieger und Zugmaschine wurden dabei erheblich beschädigt.
KBI Norbert Auerbeck, der als Erster vor Ort war, berichtet, dass die Einsatzkräfte um 8.36 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit einem Lkw ohne eingeklemmte Person alarmiert worden seien. Er habe zunächst die Straße sperren lassen, den Notfallmanager verständigt und eine Gleissperrung beantragt. Verständigt worden war auch der Rettungsdienst, der Lkw-Fahrer war allerdings unverletzt.
Um den demolierten Lkw aus seiner misslichen Lage zu befreien, wird es laut Polizei vermutlich schon reichen, die Luft aus den Reifen zu lassen. Die Staatsstraße wurde für die Dauer der Bergung gesperrt. Gegen 13.20 Uhr teilte ein Polizeisprecher mit, dass der über die Straße führende Gleisabschnitt bereits wieder freigegeben sei. Die Bergung des Lastwagens dürfte ihm zufolge gegen 14 Uhr abgeschlossen sein, so dass die Straße wieder freigegeben werden kann.
Beamte der Polizeistation Waldmünchen schätzen den Schaden an dem Gespann auf rund 70.000 Euro. Wie der Sprecher ferner mitteilte, entstand an der Brücke selbst aber kein Schaden.












