Umstrittenes Projekt
Entscheidung ist gefallen: Tennet-Umspannwerk kommt nach Niederachdorf

Jan Woitas/dpa
Tennet möchte das Umspannwerk nicht in Hungersacker bei Wörth, sondern in Niederachdorf bei Kirchroth errichten.
Die Entscheidung ist gefallen: Das Umspannwerk kommt an die Autobahn nach Niederachdorf im Landkreis Straubing-Bogen - und nicht nach Hungersacker im Gebiet der Stadt Wörth an der Donau. Das erfuhr unsere Mediengruppe am Montagvormittag aus gut informierten Kreisen.
Der Netzbetreiber hatte in den vergangenen ein bis zwei Jahren verschiedene mögliche Standorte im Bereich Wörth/Niederachdorf untersucht. Nach einer ersten Vorprüfung waren drei mögliche Standorte übrig geblieben: einer direkt bei Hungersacker, einer in einem Waldstück bei Hungersacker und einer an der Autobahn bei Niederachdorf. Tennet hat die Vor- und Nachteile aller drei potenziellen Standpunke intensiv abgewogen und nun offenbar entschieden.
Bereits im März 2025 hätte diese Entscheidung eigentlich fallen sollen – wurde aber vertagt und wieder vertagt, Tennet bat um Geduld. Dass weder die Stadt Wörth noch der nördliche Landkreis Straubing-Bogen das Werk wirklich haben wollten, war da ohnehin schon längst klar. Wörth, wo Bürgermeister Josef Schütz zuletzt von einer Standort-Entscheidung „zwischen Pest und Cholera“ sprach, ist nun gewissermaßen aus dem Schneider – im nahen Kirchroth, zu dessen Gemeindegebiet Niederachdorf gehört, dürfte man weniger glücklich sein.













