Brandursache noch unklar
Nach Explosionen in Haus in Frontenhausen: Leiche identifiziert
Am Montagnachmittag, 20. April, ist es in Frontenhausen im Landkreis Dingolfing-Landau offenbar zu Explosionen in einem Haus mit einer toten Person gekommen. Jetzt stehe die Idenität des Mannes fest, teilt die Polizei am Donnerstag, 7. Mai, mit.
Informationen der Polizei zufolge wurde die Umgebung eines Hauses im Mechtildisweg, wo sich die Explosionen gegen 15.15 Uhr ereigneten, großräumig abgesperrt. Einer Polizeisprecherin zufolge wurden umliegende Wohnhäuser sicherheitshalber evakuiert, ein Übergreifen der Flammen konnte aber verhindert werden. Laut unbestätigten Informationen vor Ort soll kurz nach der Explosion eine Person im Haus um Hilfe gerufen haben. Dazu konnte die Polizei aber keine Angaben machen.
Der folgende Großeinsatz, an dem rund 100 Feuerwehrleute sowie zahlreiche Einsatzfahrzeuge beteiligt waren, wurde gegen 17.30 Uhr beendet. Das betroffene Haus brannte komplett nieder. Laut Polizei konnten erst nach den Löscharbeiten Bergungs- und Rettungsarbeiten beginnen, weshalb die nähere Umgebung vorerst weiterhin abgesperrt blieb.
In den Trümmern fanden die Einsatzkräfte einen toten Mann, wie aus einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Niederbayern hervorgeht. Um wen es sich handelt, war bislang unklar. Hierfür waren kriminalpolizeiliche Untersuchungen erforderlich. Anhand eines DNA-Gutachtens der Rechtsmedizin München wurde die Identität des Mannes jetzt festgestellt. Es handele sich um den Bewohner des Einfamilienhauses, einen 55-Jährigen.
Der Brandort wurde zwischenzeitlich wieder freigegeben. Die Polizei teilte am 7. Mai mit, dass als Ursache für die Explosion nach derzeitigem Ermittlungsstand eine defekte Gasleitung ausgeschlossen werden könnte, da das Haus nicht an die örtliche Gasversorgung angeschossen war.
Zunächst waren die Einsatzkräfte von einer Gasexplosion ausgegangen. Allerdings hat das Haus nach Angaben der Ermittler keinen Gasanschluss. Es gehe nun darum, herauszufinden, wie es trotzdem zu den Explosionen kam, erklärte die Sprecherin gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Es könne sein, dass Gasflaschen in dem Wohnhaus gelagert gewesen seien und diese die Explosionen ausgelöst hätten. Auch zur Schadenshöhe können die Ermittler noch keine Angaben machen.
Nach Angaben der Polizei am Mittwochvormittag wurden durch umherfliegende Teile und die enorme Hitzeeinwirkung ein umliegendes Haus, ein Pkw sowie ein Löschfahrzeug der Feuerwehr in Mitleidenschaft gezogen. Alle Häuser in der Nachbarschaft sind jedoch nach wie vor bewohnbar.























