Straße war gesperrt

Schafe und Schäferhund sterben: Auto erfasst Herde bei Tiefenbach

Ein Auto erfasst bei Tiefenbach eine Schafherde: Zehn Schafe und ein Hund sterben, weitere Tiere werden verletzt. Der Fahrer stand laut Polizei stark unter Alkoholeinfluss.

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Ein Auto erfasste bei Tiefenbach eine Schafherde. (Symbolbild)

Ein Auto erfasste bei Tiefenbach eine Schafherde. (Symbolbild)

Von Redaktion Cham

Zu einem Unfall ist es am Sonntagnachmittag bei Tiefenbach (Kreis Cham) gekommen. Dabei erfasste ein Auto eine Schafherde – zehn Schafe und ein Schäferhund starben, weitere Tiere wurden verletzt.

Wie eine Sprecherin der Polizei Furth im Wald auf Nachfrage mitteilte, kam es gegen 15.15 Uhr zu dem Unfall auf der Staatsstraße zwischen Tiefenbach und Irlach. Ein Auto habe eine Schafherde erfasst. Zum genauen Unfallhergang könne die Polizei jedoch noch keine Angaben machen. 

Wie die Polizei Waldmünchen am Montag mitteilte, sind bei dem Unfall vom Sonntag zehn Schafe und ein Hund getötet worden. Passiert sei dies gegen 15 Uhr, als ein Schäfer seine Herde zwischen Tiefenbach und Irlach, kurz vor Irlach, auf einem weit übersichtlichen und geraden Fahrbahnabschnitt über die Staatsstraße brachte. Der Schäfer sicherte die Straße selbst ab. Aus Richtung Tiefenbach kam zu dieser Zeit ein 25-jähriger Autofahrer. Trotz zahlreicher Schafe auf der Fahrbahn und des vorwarnenden Schäfers erkannte er die Situation nicht rechtzeitig. Der Schäfer musste zur Seite weichen, und der Mann fuhr mit dem Auto in die Schafherde, heißt es in der Polizeimeldung.

Ein hinzugezogener Tierarzt musste mehrere verletzte Schafe einschläfern. Dem Schäfer entstand laut Polizei ein geschätzter Schaden in Höhe von 6.000 Euro. Als Unfallursache könne zum einen die tief stehende und blendende Sonne angenommen werden, aber auch die deutliche Alkoholisierung im Bereich der absoluten Fahruntüchtigkeit des Fahrzeugführers, die bei der Unfallaufnahme festgestellt worden sei, so die Polizei. In der Folge wurde eine Blutentnahme durchgeführt und der Führerschein noch vor Ort sichergestellt. Den Mann erwartet nun ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs. An seinem Fahrzeug entstand erheblicher Schaden, den die Polizei auf rund 8.000 Euro schätzt.

Im ersten Bericht vom Sonntag war noch von sieben getöteten Schafen die Rede. Diese Zahl korrigierte die Polizei in der jüngsten Meldung nach oben.

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