Nächtlicher Alarm
Küchenbrand in Waldmünchen: Feuerwehren verhindern Schlimmeres
In tiefer Nacht mussten einige Feuerwehren aus dem Gemeindegebiet zu einem Zimmerbrand in einem Wohnhaus im Stadtzentrum ausrücken. Der Bewohner konnte das Haus selbstständig verlassen, die Feuerwehr Waldmünchen brachte den Brand im Küchenbereich zügig unter Kontrolle.
Die Leitstelle Regensburg alarmierte am Sonntag um 4.24 Uhr die Feuerwehren aus Waldmünchen, Geigant, Ast, Ulrichsgrün und Hocha zur Einsatzstelle im Stadtzentrum von Waldmünchen, außerdem KBI Norbert Auerbeck und KBM Andreas Bierl sowie eine Besatzung des Rettungsdienstes zusammen mit Einsatzleiter Rettungsdienst Dominik Lommer.
Der Bewohner konnte bereits selbstständig das Haus verlassen, so dass keine Gefahr für Menschen bestand. Eine Ersterkundung ergab sehr rasch, dass der Brand im Küchenbereich im ersten Obergeschoss lokalisiert werden konnte. Dort war der Raum bereits komplett und stark verraucht, so dass schwerer Atemschutz für die Löscharbeiten erforderlich war. Die FFW Waldmünchen rückte mit Drehleiter und zwei Löschfahrzeugen an und ließ gleich mehrere Einsatzkräfte mit Atemschutz ausrüsten.

Kreisbrandinspektion Cham/Benjamin Schlegl
Die Nachlöscharbeiten benötigten dann aber noch eine erhebliche Zeit, da viele angebrannte Gegenstände ins Freie verbracht werden mussten.
Ein erster Trupp konnte rasch zum Brandherd vordringen und eine Abluftöffnung schaffen. Der Brand an einem Elektrogerät, der auf weitere Gegenstände übergreifen konnte, wurde schließlich rasch und gezielt abgelöscht. Die Drehleiter stellte einen zweiten Rettungsweg sicher, wurde aber sonst nicht weiter benötigt. Mit einer zügig installierten Belüftung konnte das Gebäude rauchfrei gemacht werden. Die Nachlöscharbeiten benötigten dann aber noch eine erhebliche Zeit, da viele angebrannte Gegenstände ins Freie verbracht werden mussten und da der Holzboden zum Teil geöffnet werden musste, um an alle Glutnester zu gelangen.
Mit der Wärmebildkamera wurde mehrmals nachkontrolliert. Die anderen anfahrenden Kräfte mussten nicht mehr eingreifen. Nach knapp eineinhalb Stunden war der Einsatz für alle Kräfte wieder beendet. Die Polizei Waldmünchen hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Vermutlich konnte durch das schnelle Eingreifen eine weitere Brandausbreitung wirksam verhindert werden.













