Brennender Misthaufen
Zeitungsfahrerin verhindert in Furth einen Großbrand
Der Aufmerksamkeit einer Zeitungsfahrerin hat es die Familie Vogl am Hoferauer Weg wohl zu verdanken, dass ihr Hof am Donnerstagmorgen noch stand und zumindest nicht teilweise einem Feuer zum Opfer gefallen war: Die Frau entdeckte in der Nacht zum Donnerstag einen Entstehungsbrand auf der Hofstelle rechtzeitig und alarmierte die Feuerwehr, wie vom Einsatzleiter, dem Further Kommandanten Franz Stoiber, zu erfahren war.
Daraufhin wurden um 3.16 Uhr von der Leitstelle Regensburg nach dem Einsatzstichwort „B4 - Brand Landwirtschaft“ über ein Dutzend Feuerwehren auf den Weg geschickt, jedoch zunächst fälschlicherweise zum Auhof. Nachdem die ersten Kräfte an der Kötztinger Straße beziehungsweise am Hoferauer Weg eintrafen, wurde die Adresse der Einsatzstelle schnell korrigiert, da dichter, aufsteigender Rauch den Weg wies.

Thomas Linsmeier
Die Einsatzkräfte löschten den Brand rechtzeitig ab. Mit Hilfe eines Radladers wurde der Haufen auseinandergezogen.
Wie sich herausstellte, hatte etwas - vermutlich Glut in einer Asche - einen Teil des Misthaufens entflammt. Der Entstehungsbrand konnte von Feuerwehrleuten unter Atemschutz schnell abgelöscht werden. Wären die Flammen nicht entdeckt worden, hätten sie wohl innerhalb kürzester Zeit auf die angrenzende Scheune, die zu einem Großteil aus Holz besteht, übergegriffen. Dann wäre der gesamte Hof in großer Gefahr gewesen.
So kam die Familie Vogl jedoch glücklicherweise mit dem Schrecken davon. Die Brandstelle wurde gründlich gewässert und mit der Wärmebildkamera kontrolliert, sodass von ihr keine Gefahr mehr ausging.
Folglich entstand auch kein nennenswerter Sachschaden. Bereits kurz vor vier Uhr konnten die Einsatzkräfte unter der Führung von Kommandant Franz Stoiber, Kreisbrandinspektor Mario Bierl und Kreisbrandmeister Markus Hierstetter wieder den Nachhauseweg antreten.













