Schuppen in Flammen

Nächtlicher Brand verursacht in Furth 15.000 Euro Schaden

Dass am Mittwochmorgen ein Further Wohnhaus noch steht, ist der schnellen Reaktion eines Nachbars und nicht zuletzt dem Eingreifen der Feuerwehren zu verdanken: Ein Geräteschuppen hatte gegen 1.15 Uhr Feuer gefangen.

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Beim Eintreffen der Feuerwehren am Eichertweg stand der Holzschuppen bereits im Vollbrand.

Beim Eintreffen der Feuerwehren am Eichertweg stand der Holzschuppen bereits im Vollbrand.

Wie von der Polizei-Inspektion Furth im Wald und dem Kommandanten der Stadtfeuerwehr, Franz Stoiber, zu erfahren war, hatte ein Anwohner kurz nach 1.15 Uhr den Brand am Eichertweg im Ortsteil Grabitz entdeckt und sofort den Notruf getätigt. Um 1.21 Uhr alarmierte folglich die Leitstelle Regensburg mit der Einsatzmeldung „B3 - Brand am Gebäude“ die Feuerwehren Grabitz, Stadt Furth im Wald, Ränkam und Schafberg. Nachdem Stoiber als Erster am Einsatzort eintraf, stellte er sofort fest, dass das angrenzende Wohnhaus durch den lichterloh in Flammen stehenden Schuppen in Gefahr ist.

So wurden nicht nur zwei Trupps der Feuerwehren Grabitz und Furth im Wald mit schwerem Atemschutz zur Brandbekämpfung zum Schuppen geschickt, ein weiterer Trupp der Feuerwehr Ränkam errichtete zudem ein „Schutzschild“ aus Wasser zwischen Wohnhaus und Brand gegen die Hitze und Funkenflug. Die Schafberger Feuerwehr stand mit einem weiteren Atemschutztrupp in Bereitschaft.

Blick auf den verkohlten Schuppen. Dabei wird deutlich, wie gefährlich nahe sich dieser am Wohnhaus befand.

Blick auf den verkohlten Schuppen. Dabei wird deutlich, wie gefährlich nahe sich dieser am Wohnhaus befand.

Durch massiven Löschwassereinsatz gelang es innerhalb kürzester Zeit, die Flammen unter Kontrolle zu bringen und abzulöschen. Den Einsatz leitete der Grabitzer Ortskommandant Raphael Malczewski. Verletzt wurde zum Glück niemand. Am Geräteschuppen entstand jedoch Totalschaden. Dieser liegt laut Polizei nach ersten Schätzungen bei rund 15.000 Euro.

Was zum Feuer geführt hat, ist derzeit noch nicht verlässlich geklärt. Aus diesem Grund wird am Vormittag ein Brandermittler an den Einsatzort geschickt. Doch unabhängig davon dürfte bei diesem Brand wieder eine alte Redewende zutreffen: Letztendlich war es Glück im Unglück.

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