Maschinenraum in Flammen
200.000 Euro Schaden bei Brand in Daberg

Th. Linsmeier
Glück im Unglück hatten die Betreiber der Biogas-Anlage in Daberg. Das Feuer konnte auf einen Maschinenraum begrenzt werden. Dennoch ist der Schaden hoch.
Dem schnellen, umsichtigen Vorgehen des Eigentümers, aber auch der anrückenden Feuerwehren ist es zu verdanken, dass ein Brand am Donnerstagmorgen auf einer Biogasanlage nicht größere Ausmaße annahm. Dennoch spricht die Polizeiinspektion Furth im Wald nach ersten Schätzungen von einem Sachschaden in Höhe von rund 200.000 Euro.
Der Betreiber einer Biogasanlage entdeckte am Donnerstagmorgen ein Feuer in einem seiner Maschinenräume. Er reagierte richtig, indem er die Tür des kleinen Gebäudes nicht öffnete und umgehend den Notruf wählte. Daraufhin setzte die Integrierte Leitstelle Regensburg dem Objekt gemäß mit einem Alarm "Gefahrstoff/Brand Biogasanlage" um 6.42 Uhr eine Reihe von Feuerwehren und Spezialkräften in Richtung Daberg in Bewegung. Neben den Feuerwehren Daberg, Stadt Furth im Wald, Schafberg, Kleinaign, Sengenbühl und Großaign waren auch die benachbarten Wehren im böhmischen Folmava, Všeruby und Domažlice sowie die Drohne der Feuerwehr Blaibach und die FFW Mitterdorf mit ihrem ferngesteuerten Löschunterstützungsfahrzeug im Anmarsch.

Kreisbrandinspektion Cham
Ein Atemschutz-Geräteträger bei Messungen in dem ausgebrannten Maschinenraum.
Beim Eintreffen der ersten Kräfte stellte sich jedoch zum Glück heraus, dass sich das Feuer auf den Betriebsanbau begrenzte. "Wir haben das Gebäude sofort stromlos gemacht", berichtete Kreisbrandmeister Markus Hierstetter, der als Erster am Einsatzort war. Umgehend schickte die Feuerwehr Daberg einen Atemschutztrupp in den Raum vor, um den Brand abzulöschen. Unterstützt wurde dieser von zwei weiteren Atemschutzgeräteträgern der Feuerwehr Stadt Furth im Wald. Nach den Löscharbeiten fanden noch die Suche nach Glutnestern sowie auch Gasmessungen statt.
"Die Heizraumtür hat standgehalten. Es war gut, dass sie beim Brand geschlossen blieb", so Kreisbrandinspektor Mario Bierl nach dem Einsatz. So kam es zu keinem Vollbrand der Biogasanlage, wie zunächst befürchtet worden war. Verletzt wurde niemand, so Bierl.
Der Maschinenraum wurde komplett ein Opfer des Feuers. Aufgrund der dort befindlichen Technik wird der Sachschaden auf rund 200.000 Euro geschätzt. Hinzu kommt der Produktionsausfall.












