Seit 30 Jahren

Familie Wanninger schmückt den Fronleichnams-Altar in Runding

Es ist Tradition: An Fronleichnam formen Mutter, Tochter und Sohn aus allerlei Blüten einen Teppich für die Prozession. Warum sie diesen Dienst freiwillig Jahr für Jahr leistet.


Sie sind bei Wind und Wetter zur Stelle: Tochter Karola und Mutter Renate Wanninger (von links) schmücken seit 30 Jahren gemeinsam mit Sohn Erich Wanninger in Runding einen Altar für die Fronleichnamsprozession.

Sie sind bei Wind und Wetter zur Stelle: Tochter Karola und Mutter Renate Wanninger (von links) schmücken seit 30 Jahren gemeinsam mit Sohn Erich Wanninger in Runding einen Altar für die Fronleichnamsprozession.

Während so mancher am Feiertag ein wenig länger als sonst schlummert, heißt es bei Familie Wanninger spätestens, wenn die ersten Sonnenstrahlen am Horizont erscheinen: Raus aus den Federn! Wenn in Runding um 6 Uhr das erste Mal an diesem Tag die Schüsse der Fronleichnamskanone zu hören sind, herrscht bei Mutter Renate, Tochter Karola und Sohn Erich bereits reges Treiben. Die Zeit läuft. Sie haben nur noch ein paar Stunden, bevor Pfarrer, Ministranten und Gläubige im Zuge der Fronleichnamsprozession am Altar nahe ihres Häuschen Halt machen. Bis dahin gibt es eine Aufgabe zu erledigen: Rund um den Gottestisch einen bunten Teppich aus allerlei Blütenblätter entstehen zu lassen.

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