Zeugen gesucht

Gefahr im Bad Kötztinger Park: Wurde ein Hund vergiftet?


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Ein harmloser Spaziergang im Kurpark in Bad Kötzting endete für einen Hund tragisch, als er einen mutmaßlich mit Rattengift versetzten Köder fraß. Die Polizei bitten um Hinweise. (Symbolbild)

Von Redaktion idowa

Ein Hund in Bad Kötzting (Landkreis Cham) musste nach einem Spaziergang zum Tierarzt, weil er vermutlich einen mit Rattengift versetzten Köder gefressen hatte, heißt es in einer Pressemitteilung der Polizei. Dieser Vorfall hat nicht nur den Hundebesitzer erschüttert, sondern auch die Behörden auf den Plan gerufen. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz eingeleitet und bittet um Hinweise von Zeugen, die möglicherweise Verdächtiges beobachten konnten. 

Der Vorfall ereignete sich am Samstagvormittag, 27. Januar, als ein Hundehalter mit seinem treuen Begleiter im Bereich des neuen Kurparks spazieren ging. Nach den vorliegenden Informationen soll der Cockerspaniel während des Spaziergangs "etwas" gefressen haben. Der genaue Inhalt des Köders blieb dem Herrchen verborgen. Am Sonntagvormittag zeigte der Hund plötzlich Symptome wie Blutungen, was zu einer sofortigen Notbehandlung in einer Tierarztpraxis führte. Der behandelnde Arzt bestätigte, dass der Köder höchstwahrscheinlich mit Rattengift versetzt war. 

Besorgte Zeugen teilten der Polizei mit, dass sie mehrere Fleischbällchen über den gesamten Kurpark verteilt entdeckt und umgehend entfernt haben. Ob weitere Hunde von den Giftködern gefressen haben, ist bislang unklar. 

Die Polizei warnt daher alle Hundehalter in Bad Kötzting und Umgebung, besonders vorsichtig zu sein und ihre Vierbeiner genau im Auge zu behalten. Es ist unklar, ob noch weitere Giftköder in der Umgebung ausgelegt wurden oder werden. 

Angesicht der Ereignisse appelliert die Polizei an die Bevölkerung, jegliche verdächtigen Vorkommnisse zu melden und bei Auffinden möglicher Giftköder umgehend die Polizei unter der Telefonnummer 09941/94310 zu informieren.