Meinung

Prüfung von Verbot

SPD-Chefin Esken macht AfD nur stärker


Die SPD-Vorsitzende Saskia Esken hat erneut ein Verbot der AfD ins Spiel gebracht.

Die SPD-Vorsitzende Saskia Esken hat erneut ein Verbot der AfD ins Spiel gebracht.

Ein Blick über den großen Teich ist aufschlussreich: Dort schickt sich ein Extremist und Demokratiefeind an, sich erneut zum Präsidenten wählen zu lassen. Und jedes Mal, wenn Richter oder Regierungen wie in Colorado oder Maine ihm Steine in den Weg legen und seine Teilnahme an der Wahl blockieren, nutzt ihm das eher, als es ihm schadet, weil es sein Narrativ zu stützen scheint, dass dunkle Mächte, die ihm bereits eine Wahl gestohlen haben, das amerikanische Volk erneut betrügen wollten. Das sollte im Hinterkopf haben, wer einem Verbot der AfD das Wort redet. SPD-Chefin Saskia Esken ist "überzeugt, dass wir das immer wieder prüfen sollten".

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1 Kommentare:


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Frank H.

am 03.01.2024 um 09:16

Ich finde den Vergleich unpassend. Trumps Anhänger sind unter Gewalt ins Kapitol eingedrungen um dem abgewählten Trump die Macht zu erhalten. Das war eine ganz andere Dimension als etwa die wenigen friedlichen Störer in unserem Reichstag (was für ein furchtbarer Name). Und auch wenn ich die AfD nicht sonderlich schätze, sehe ich sie kaum als Demokratieverächter - eine Demokratie kann ja durchaus Dinge beschließen, die nicht allen passen. Und dass sie einen noch größeren FAZ etablieren will habe ich noch nie vernommen.



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