Hohe Energiekosten

Ministerin: Bei Studierenden-Pauschale auf der Zielgeraden

Bereits im September hatte die Ampel-Koalition die 200-Euro-Sonderzahlung für Studierende und Fachschüler vereinbart. Doch die bis zu 3,5 Millionen Betroffenen haben bis heute kein Geld gesehen.


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«Ich weiß, dass die jungen Menschen auf das Geld warten. Wir sind jetzt nicht mehr weit vom Ziel entfernt», sagt Bettina Stark-Watzinger (FDP), Bundesministerin für Bildung und Forschung.

Die Auszahlung der lang erwarteten Energiepreispauschale für Studierende und Fachschüler steht nach Angaben von Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger bald bevor. "Ich weiß, dass die jungen Menschen auf das Geld warten. Wir sind jetzt nicht mehr weit vom Ziel entfernt", sagte die FDP-Politikerin der "Rheinischen Post" (Samstag) und warb um Verständnis. Eine Auszahlung an rund 3,5 Millionen Menschen in 16 Bundesländern an mehr als 4000 unterschiedlichen Ausbildungsstätten habe es so noch nicht gegeben. Man habe zahlreiche Fragen klären müssen, etwa zum Datenschutz. "Der Bund hat keinen Zugang zu den Daten der Studierenden, die bei den Hochschulen liegen. Deshalb geht es nicht ohne die Länder", sagte Stark-Watzinger. Sie kündigte den Start einer Informationskampagne und Hotline für kommende Woche an.

Einige Herausforderungen gibt es aus Sicht der Ministerin jedoch immer noch: "Die Länder müssen jetzt die letzten rechtlichen Hürden nehmen und zusammen mit ihren Ausbildungsstätten die Daten der Antragsberechtigten für die Plattform bereitstellen. Dann kann es losgehen."

Studierende und Fachschüler sollen eine Pauschale von 200 Euro zur Milderung der gestiegenen Kosten erhalten. Antragsberechtigt sind Studierende, die zum 1. Dezember an einer Hochschule in Deutschland immatrikuliert waren.