Meinung

Katholikentag

Die Kirche ist zu sehr mit sich selbst beschäftigt


Mit einem Gottesdienst ging am Sonntag in Stuttgart der 102. Deutsche Katholikentag zu Ende.

Mit einem Gottesdienst ging am Sonntag in Stuttgart der 102. Deutsche Katholikentag zu Ende.

Die Veranstalter des Katholikentages in Stuttgart ziehen eine positive Bilanz. Natürlich. Was sollen sie auch anderes sagen? Dass das Treffen der Laien in Wahrheit eine recht traurige Party und mit seinen nicht einmal 30.000 Teilnehmern ein Symbol des kirchlichen Bedeutungsverlusts war? Da redet man sich doch lieber ein, das Ereignis habe die Kirche "vitalisiert und ermutigt, den Erneuerungsprozess anzugehen". Tatsächlich? Zweifel sind angebracht. Der Kölner Erzbischof Rainer Maria Woelki, Bremser auf dem Synodalen Weg, hat zum Beispiel mit seiner Abwesenheit abermals ziemlich deutlich gezeigt, was er von diesem Prozess hält.

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