Neue Hoffnung

Assange darf Berufung gegen Auslieferung in die USA einlegen

Das Team um den Wikileaks-Gründer hatte einen Schicksalstag angekündigt. Nun hat das Gericht im Sinne ihres Mannes entschieden. Doch der Fall ist noch nicht ausgestanden.


Demonstranten fordern vor dem Gerichtsgebäude die Freilassung von Julian Assange aus dem Gefängnis.

Demonstranten fordern vor dem Gerichtsgebäude die Freilassung von Julian Assange aus dem Gefängnis.

"Befreit Julian Assange", skandierten rund 200 Demonstranten, die sich am Montag vor dem Royal Court of Justice in London versammelt hatten. In den Händen hielten sie Plakate mit dem ikonischen Antlitz des wohl berühmtesten Gefangenen der Welt. Darauf stand: "Bestraft Kriegsverbrechen, nicht Whistleblower". Dem Gründer der Enthüllungsplattform Wikileaks drohte am Montag die umgehende Auslieferung in die USA. Doch dazu kam es nicht. Denn er kann dagegen noch einmal Berufung einlegen.

Jetzt weiterlesen mit

  • alle Artikel auf idowa.de in voller Länge und deutlich weniger Werbung
  • als Abonnent unterstützen Sie Journalismus in Ihrer Region
  • einen Monat für 0,99 Euro testen, danach 9,90 Euro im Monat