Meinung

Gemeinschaftsdiagnose

Ampel sollte Ökonomen-Gutachten beherzigen


Oliver Holtemöller, Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH, l-r), Martin Gornig, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung e.V. (DIW Berlin), Stefan Kooths, Kiel Institut für Weltwirtschaft (IfW Kiel), Timo Wollmershäuser, ifo Institut Leibniz und Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e. V., und Torsten Schmidt, RWI, Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Essen, nehmen an der Bundespressekonferenz zur Gemeinschaftsdiagnose der Wirtschaftsforschungsinstitute teil.

Oliver Holtemöller, Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH, l-r), Martin Gornig, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung e.V. (DIW Berlin), Stefan Kooths, Kiel Institut für Weltwirtschaft (IfW Kiel), Timo Wollmershäuser, ifo Institut Leibniz und Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e. V., und Torsten Schmidt, RWI, Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Essen.

Sollten die Koalitionäre gehofft haben, dass die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute ihnen auf die Schulter klopfen und sie für ihr Entlastungspaket loben, haben sie sich getäuscht. Stattdessen gab es einen ordentlichen Rüffel. So sehr die Experten es für richtig halten, dass soziale Härten, die durch die Inflation und die hohen Energiepreise entstehen, abgefedert werden, so scharf ist ihre Kritik: Würden Hilfen gewährt, "treibt das zusätzlich die Inflation und torpediert den wichtigen Lenkungseffekt höherer Energiepreise".

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