Interview zur 69. Berlinale

Dieter Kosslick: Das Private ist wieder politisch

Seit 2001 war er Direktor, dies ist seine letzte Berlinale. Es war eine wilde Ära mit Tiefen, aber vor allem Höhen. Und was erwartet uns jetzt?


Im Zeichen des Berliner Bären: Dieter Kosslick bei einer Pressekonferenz für seine Berlinale. Geboren wurde Kosslick in Pforzheim, er studierte an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. 1979 zog er nach Hamburg als Persönlicher Referent des Ersten Bürgermeisters Hans-Ulrich Klose. Er war später Kultur-Redakteur bei "Konkret" und wurde 1992 Geschäftsführer der Filmstiftung NRW. 2002 eröffnete die erste Berlinale unter ihm als Direktor

Im Zeichen des Berliner Bären: Dieter Kosslick bei einer Pressekonferenz für seine Berlinale. Geboren wurde Kosslick in Pforzheim, er studierte an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. 1979 zog er nach Hamburg als Persönlicher Referent des Ersten Bürgermeisters Hans-Ulrich Klose. Er war später Kultur-Redakteur bei "Konkret" und wurde 1992 Geschäftsführer der Filmstiftung NRW. 2002 eröffnete die erste Berlinale unter ihm als Direktor

Der Mann mit schwarzem Hut und rotem Schal, der charmant-witzig die Stars auf dem Roten Teppich empfing, küsste und umarmte, immer wieder neue Festival-Sektionen erfand und dem deutschen Film eine internationale Plattform gab: Mit Dieter Kosslick geht eine Ära zu Ende. Am Donnerstag, 7. Februar, beginnt seine letzte Berlinale. Im Rückblick zeigt sich "Mr. Berlinale" zufrieden über die Entwicklung zum größten Publikumsfestival und zum politisch ausgerichteten Programm. Ein Abschied ohne Gram. Auch wenn er erst einmal pausiert, wenn die Branche ruft, wird er sicherlich die Ohren spitzen.

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