Aiwanger Wasserstoffzentrum Pfeffenhausen kommt voran

Pfeffenhausen werde sich ab 2024 auf die Wertschöpfungskette der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie für Mobilitätsanwendungen konzentrieren. Beim Aufbau des Wasserstoffzentrums geht es laut Hubert Aiwanger voran. (Archiv) Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Archivbild

Beim Aufbau eines geplanten Wasserstoff-Zentrums in Pfeffenhausen (Landkreis Landshut) geht es nach Aussage von Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) voran. Das Kabinett habe am Dienstag den Weg für den Ankauf eines Grundstücks frei gemacht. Bayern werde das Projekt mit mindestens 30 Millionen Euro unterstützen.

Pfeffenhausen werde sich ab 2024 auf die Wertschöpfungskette der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie für Mobilitätsanwendungen konzentrieren. Das Anwenderzentrum biete Unternehmen die Möglichkeit, Produkte zu entwickeln, zu testen und zu zertifizieren. Zur Produktion von grünem Wasserstoff soll am Standort ab 2023 ein fünf Megawatt starker Elektrolyseur arbeiten.

Am Montag habe Daimler Trucks eine Zusage gegeben, in Pfeffenhausen Prüfstände zu errichten, um Lastwagen mit Wasserstoffantrieb zu testen. Die Entscheidung von Daimler Truck zeige, wie wichtig das Anwenderzentrum für die Weiterentwicklung der Wasserstofftechnologie in der Mobilität sei. "Gerade im Schwerlastverkehr bildet Wasserstoff eine ideale Alternative zu fossilen Brennstoffen", sagte Aiwanger.

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