Wallersdorf Ursache des verheerenden Brandes wohl technischer Defekt

Samstag, der Tag nach der Brandkatastrophe am Marktplatz in Wallersdorf (Kreis Dingolfing-Landau): Die betroffene Gasse ist beidseitig gesperrt, es riecht verkohlt. Immer wieder gehen Passanten fassungslos an der Brandruine vorbei. Foto: Christine Schmerbeck

Anfang Mai dieses Jahres wurde ein Anwesen in Wallersdorf vom Feuer heimgesucht. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Landshut und der Staatsanwaltschaft Landshut zum Brand des Wohn- und Geschäftshauses sind nun abgeschlossen. Die Experten gehen von einem technischen Defekt aus.

Am 5. Mai, gegen 19 Uhr brach in dem Gebäude das Feuer aus. Dicke Rauchschwaden bahnten sich in der Folge ihren Weg nach draußen und zogen über den Marktplatz. Ein aufmerksamer Zeuge alarmierte sofort die Integrierte Leitstelle. Die einzig gute Nachricht war, dass sich damals sämtliche Bewohner rechtzeitig in Sicherheit bringen konnten. Verletzt wurde niemand.

Hinweise auf eine Brandstiftung haben sich durch die Ermittlungen nicht ergeben, es wird davon ausgegangen, dass ein kaputtes Elektrogerät den Brand verursachte. Im Erdgeschoss des zerstörten Hauses befanden sich ein Einkaufsmarkt und ein Verkaufsladen, darüber einige Wohnungen und zwei Praxen. Der Gesamtschaden beläuft sich auf über 2,5 Millionen Euro.

 
 

0 Kommentare

Kommentieren

null

loading

Videos