Von wegen Mini-Job Neue Betrugsmasche erreicht Dingolfing

Corona-Krise, Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit: Die Kassen einiger Privathaushalte sind derzeit klamm. Für manch einen käme da ein zusätzlicher Mini-Job gerade recht. Genau das nutzen aktuell bislang unbekannte Betrüger aus - auch in Dingolfing.

Wie die Polizei berichtet, wurden in den vergangenen Tagen mehrere nahezu identische Betrugsfälle gemeldet. Immer wieder ausgehend von einer Firma namens ShopWish, Wish GmbH oder ähnlich. Doch dahinter steckt mitnichten eine reale Firma, sondern Betrüger. Sie werben im Internet oder per Zeitungsanzeige mit offenen Stellen für Mini-Jobs im Homeoffice auf 450 Euro-Basis. 

Was dann passiert, ist folgendes: Die angeworbenen Arbeitnehmer müssen von der "Firma" bestellte Päckchen bei sich zu Hause annehmen, neu adressieren und ins Ausland verschicken. Bis dahin klingt das noch recht harmlos. Doch hier kommt der Haken an der Sache. Die Waren werden allesamt auf den Namen des jeweiligen Arbeitnehmers bestellt. Deshalb ist er danach für den Händler auch der Schuldner für den Kauf der Ware. Die Betrugsfirma ist derweil nicht greifbar. "Die sitzt irgendwo unbekannt im Ausland", erklärt ein Sprecher der Dingolfinger Polizei. 

Daher appelliert die Polizei, derartige verdächtige Inserate genau zu prüfen und ein entsprechendes Job-Angebot lieber nicht anzunehmen. Hinweise nimmt die Polizei Dingolfing unter Telefon 08731/3144-0 entgegen. 

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