Vertriebene in Bayern Söder: Sudetendeutscher Tag ist "Bekenntnis für Frieden"

Ministerpräsident Markus Söder (CDU). Foto: Sven Hoppe/dpa/Archivbild

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat die Arbeit der Sudetendeutschen Landsmannschaft gewürdigt.

"Sie bringt Erinnerung und Zukunft in Einklang und ist ein Statement für ein geeintes Europa", sagte Söder am Sonntag im Hof auf dem 72. Sudetendeutschen Tag. Die Veranstaltung sei eine "Vergewisserung von Tradition und Heimat, Bekenntnis für Frieden und Freiheit sowie Botschaft für Solidarität mit der Ukraine", sagte Söder weiter.

Die Sudetendeutsche Landsmannschaft hatte am Samstag zum Auftakt ihres traditionellen Treffens den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und den rumänischen Staatspräsidenten Klaus Iohannis mit dem Europäischen Karlspreis ausgezeichnet. Iohannis sprach sich dabei für ein starke Europäische Union aus. Selenskyj wollen die Verbandsverantwortlichen die Auszeichnung in Kiew überreichen, wenn es die Lage zulasse.

Nach dem Zweiten Weltkrieg waren rund drei Millionen Sudetendeutsche enteignet und aus der damaligen Tschechoslowakei vertrieben worden. Ihre Kultur pflegten sie in der Landsmannschaft weiter. Der Sudetendeutsche Tag endet am Montag.

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