Verfolgungsfahrt auf A92 Polizei ermittelt wegen versuchten Totschlags

Auf der A92 bei Wörth an der Isar sind am Dienstag ein Polizeifahrzeug und ein Auto zusammengestoßen. Foto: km

Nach der Verfolgungsfahrt auf der A92 bei Wörth an der Isar, bei der drei Menschen verletzt wurden, soll der Fahrer des Pontiacs noch am Mittwoch einem Richter vorgeführt werden. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln unter anderem wegen versuchten Totschlags gegen den 60-jährigen Mann.

Polizeibeamte wollten den Fahrer aus dem Raum Wuppertal am Dienstagnachmittag auf der A92 kontrollieren. Er missachtete jedoch die Anhalteversuche der Polizei und flüchtete. Bis er auf Höhe der Anschlussstelle Wörth an der Isar mit einem Streifenwagen zusammenstieß. Bei dem Unfall wurde der Mann sowie zwei Polizeibeamte leicht verletzt. Die Polizisten konnten inzwischen das Krankenhaus jedoch bereits wieder verlassen. 

Gegen den 60-Jährigen besteht laut Angaben der Polizei bereits ein Untersuchungshaftbefehl des Amtsgerichtes Kempten wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Daher wird der Tatverdächtige vermutlich noch im Laufe des Mittwochs einem Richter am Amtsgericht Landshut vorgeführt. Dieser soll entscheiden, ob der Mann nach der Entlassung aus dem Krankenhaus in ein Gefängnis gebracht wird. Die Staatsanwaltschaft in Wuppertal fahndet bereits seit 2019 nach dem Mann. Ihm wird Diebstahl vorgeworfen.

Die Verkehrspolizei Deggendorf und die Staatsanwaltschaft Landshut ermitteln nun wegen versuchtem Totschlag und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr gegen den Pontiac-Fahrer. Die Polizei bittet daher, andere Verkehrsteilnehmer, die der Tatverdächtige durch seine Fahrweise gefährdet haben könnte, sich bei der Polizei unter 0991/3896310 zu melden. 

Bei dem Unfall entstand am Streifenwagen ein Schaden von 20.000 Euro. Der Schaden an dem Pontiac wird auf 5.000 Euro geschätzt. Der rechte Fahrstreifen musste bis 22.40 Uhr gesperrt werden. 

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