Umweltminister im Interview Glauber setzt auf "Vorbildfunktion des Staates"

Thorsten Glauber sieht in einer nachhaltigen Wirtschaftsweise eine "Riesenchance". Foto: Lino Mirgeler/dpa

Bayerns Umweltminister über die Klimapolitik, den Artenschutz und die Flutpolder-Debatte.

Als Thorsten Glauber (Freie Wähler) im November 2018 sein Amt als bayerischer Umweltminister antrat, ahnten wohl die wenigsten, welchen öffentlichen Stellenwert sein Ressort ein paar Monate später haben würde. Im Gespräch mit unserer Zeitung erklärt er, warum er beim Umweltschutz lieber auf Kooperation als Verbote setzt, und betont: "Nachhaltigkeit und Wachstum müssen Hand in Hand gehen."

Herr Glauber, die Staatsregierung hat letzte Woche umfangreiche Maßnahmen zum Klimaschutz beraten. Was kann Bayern in diesem Feld leisten, was über die Maßnahmen auf Bundes- und EU-Ebene hinausgeht?

Glauber: Der Klimawandel wartet nicht. Wir brauchen dringend ein Bundesgesetz, das Leitplanken vorgibt. Es ist enorm wichtig, auf Bundesebene aus dem Diskussionsmodus herauszukommen und etwas Greifbares auf den Weg zu bringen. Aber natürlich können wir auch als Freistaat einen kraftvollen Beitrag leisten. Wir wollen die Klimaneutralität so schnell wie möglich erreichen. Das bayerische Klimaschutzgesetz wird dazu konkrete Maßnahmen anstoßen, etwa in den Bereichen erneuerbare Energien, öffentlicher Nahverkehr oder Gebäudesanierung. Da ist es auch Aufgabe des Freistaats, bei seinen Liegenschaften mit gutem Beispiel voranzugehen. Wir wollen auch auf Bundesebene Ideengeber sein: Deshalb bringen wir jetzt eine Bundesratsinitiative auf den Weg, mit der wir Plastiktüten verbieten wollen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie als Abonnent kostenlos auf idowa.plus oder in Ihrer Tageszeitung vom 05. August 2019.

Übrigens: Die Einzelausgabe des ePapers, in dem dieser Artikel erscheint, ist ab 05. August 2019 verfügbar. Klicken Sie auf ePaper und geben Ihren Suchbegriff ein. Es werden Ihnen dann alle Ausgaben angezeigt, in denen sich der Artikel befindet.

Weitere Artikel

 

idowa-Newsletter kostenlos abonnieren

E-Mail-Adresse:
 
 
 

0 Kommentare

Kommentieren

null

loading