Tourismus Sonnige Ski-Saison geht dem Ende zu

An der Zugspitze läuft der Betrieb vermutlich noch bis zum 1. Mai. Foto: -/Bayerische Zugspitzbahn /dpa

Erst der Totalausfall wegen Pandemie, dann Corona-Regeln und steigende Energiepreise: keine einfachen Zeiten für die Bergbahnen. Doch die Liftbetreiber sind mit der Skisaison ausgesprochen zufrieden.

Rechtzeitig zum Winterbeginn Schnee und vor allem im März Sonne satt: Die Skisaison geht nach dem coronabedingten Stillstand der Lifte im vorangegangenen Winter mit einer positiven Bilanz ihrem Ende zu.

Die meisten Seilbahnunternehmen seien sehr zufrieden, es habe großen Besucherandrang gegeben, berichtete der Verband Deutscher Seilbahnen und Schlepplifte (VDS). "Die Freude und Begeisterung der Gäste, endlich wieder auf die Piste zu können, war riesig."

Gerade zu Beginn des Winters hatte es Sorgen gegeben, dass Corona eine weitere Saison zunichte machen könnte. Nach vorläufigen Schätzungen werde nun wahrscheinlich bei den Gästezahlen fast das Niveau vor Corona erreicht, also der Saison 2019/20, hieß es.

Der Vorstand des Seilbahnverbandes sowie der Bayerischen Zugspitzbahn, Matthias Stauch, sprach von einer "turbulenten, aber dennoch zufriedenstellenden Saison". "Vor allem in den Weihnachts- und Faschingsferien sind viele Gäste in die Skigebiete gekommen."

Letzte Runden

Viele Skigebiete haben schon geschlossen, etwa im Classic-Gebiet in Garmisch-Partenkirchen fuhren die Skilifte am Sonntag zum letzten Mal. In höhergelegenen Gebieten wie am Nebelhorn und an der Zugspitze können Skifahrer aber voraussichtlich noch bis zum 1. Mai ihre Schwünge ziehen. Die Bedingungen seien dort noch sehr gut, zumal nun noch einmal Schnee komme, erläuterte der VDS. Damit sei im letzten Monat nochmals Neuschnee-Skifahren mit Powder angesagt, hieß es bei der Zugspitzbahn.

Fast die ganze Saison über bis in den März hinein durften nur geimpfte und genesene Gäste in die Lifte steigen. Der Skibetrieb mit 2G-Regel und die Kontrollen auch der Maskenpflicht führten zu einem zusätzlichen Personalaufwand. Für die Bergbahnen sei das personell und wirtschaftlich ein Kraftakt gewesen, zumal es auch bei den Mitarbeitern zu krankheitsbedingten Ausfällen gekommen sei, erläuterte der VDS. Zudem belasteten nach der verlorenen Vorsaison ganz ohne Liftbetrieb nun hohe Energiepreise die Liftbetreiber. Je nach Vertrag seien die Kosten um mindestens 50 Prozent gestiegen.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

 
 
 

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