Tipps So kommt Ihr Kind sicher zur Schule

Drei Schüler warten an einer Straße, auf der ein Auto vorbei fährt. Eltern und ihr verursachter Anlieferungsverkehr sind das Gefährlichste am Schulweg. Foto: Arne Dedert, dpa

Die Sommerferien sind zu Ende und die bayerischen Schülerinnen und Schüler starten wieder in ein neues Schuljahr. Damit Ihr Kind sicher zur Schule kommt, gibt das Polizeipräsidium Niederbayern Tipps.

Erkunden Sie den Schulweg mit Ihrem Nachwuchs

Erkunden Sie bereits vor dem ersten Schultag den zukünftigen Schulweg zusammen mit Ihrem Kind. So zeigen Sie Ihrem Kind das richtige Verhalten im Straßenverkehr und können ihm mögliche Gefahren zeigen.

Seien Sie Ihrem Kind Vorbild

Überqueren Sie Straßen immer an Ampelanlagen, Fußgängerüberwegen oder in Bereichen, die von Schulweghelfern gesichert sind. Zeigen Sie Ihrem Kind, dass es nicht hinter geparkten Fahrzeugen oder in Kurven auf die Straße tritt, um diese zu überqueren.

Rechtzeitig zur Schule starten

An den ersten Schultagen ist gerade für die Schulanfänger alles neu – auch für die Eltern. Schicken Sie Ihre Kinder rechtzeitig los. Unter Zeitdruck schwindet die Aufmerksamkeit der Kinder im Straßenverkehr und erhöht somit das Unfallrisiko.

Auffällige Kleidung und Ausrüstung

Sichtbarkeit ist das A und O im Straßenverkehr. Um besser im Straßenverkehr wahrgenommen zu werden, sollten Kleidung und Schulranzen möglichst auffällig und hell sein, um die Wahrnehmbarkeit zu erhöhen. Reflektierende Elemente auf dem Ranzen oder der Kleidung helfen den Verkehrsteilnehmern zudem die Kinder rechtzeitig zu erkennen.

Gefahrenquelle „Smartphone“

Auch wenn der Verzicht schwer fällt, das Smartphone sollte auf dem Schulweg im Schulranzen bleiben. Durch die Nutzung des Telefons werden die Kinder vom Verkehrsgeschehen abgelenkt, was eine zusätzliche Gefahrenquelle beinhaltet.

„Fuß vom Gas“

Fahren Sie vor allem in Wohngebieten, auf Schulwegen, an Haltestellen und im Bereich von Schulen und Kindergärten langsam. Hier gilt die Devise: „Fuß vom Gas“.

Bushaltestellen/Halteverbote gegen „Elterntaxis“

Bushaltestellen sind keine Parkplätze. Wenn Sie Ihr Kind von der Schule abholen, seien Sie Vorbild und stellen Sie Ihr Fahrzeug, auch nicht „nur kurzfristig“ in Halteverbotszonen ab. Durch die parkenden Fahrzeuge der Eltern wird gerade im Bereich des Schulweges die Sicht für die Kinder beim Überqueren der Straße unnötig verschlechtert.

Die niederbayerische Polizei bittet alle Verkehrsteilnehmer um Rücksicht nach dem Motto: „Sicher zur Schule – Sicher nach Hause“ und wünscht zum Schulstart allen Schülern und ganz besonders den ABC-Schützen einen guten und sicheren Start in das neue Schuljahr.

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