Straubing Neue verkehrsberuhigte Zone an der Rosengasse

Zufrieden ist Massimiliano Marino von Pizza Massimo und San Remo. Er sagt, dass sich 70 Prozent der Autofahrer an die neuen Regeln in der Rosengasse halten. Foto: Sophie Schattenkirchner

Seit wann hat Thomas Altmann vom alteingesessenen Fahrzeughaus Simmerl an der Rosengasse die Radl seiner Kunden direkt vorm Laden stehen? Ziemlich genau seit 2008. Seit der Zeit, als der Abschnitt der Rosengasse vom Viktualienmarkt zum Stadtplatz als verkehrsberuhigte Zone ausgewiesen worden ist. "Ich mach' das als Schutz für meine Kunden." Das sagt viel aus über die Verkehrssituation in der Gasse.

Einen Artikel im Straubinger Tagblatt mit der Überschrift "Rücksichtslose Raser in der Rosengasse" von 2008 hat Altmann bis heute aufgehoben. Der Artikel ist schon vergilbt und eingerissen. "Und bis heute", sagt er, "hat sich nix geändert. Gar nix." In dem Moment brettert am Laden ein Auto über das Kopfsteinpflaster. Schrittgeschwindigkeit sieht anders aus. Doch genau das ist dort vorgeschrieben. Man darf nur so schnell fahren, wie Fußgänger gehen können. Das bedeutet zwischen vier und sieben Stundenkilometer.

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