Straubing Klinisches Versagen: Freigang aus BKH Straubing

Das BKH ist eine bayernweite forensische Klinik für besonders gefährliche Straftäter. Foto: Lena Feldmeier

Straubing, 26. Februar: Im Institut für Hören und Sprache tagt der Bezirksausschuss. Thema ist der Beschluss des Landgerichts Regensburg, der erstmals den Freigang aus der Forensischen Bezirksklinik (BKH) Lerchenhaid ermöglicht. Rita Röhrl, SPD-Bezirksrätin aus Regen, stellt die entscheidende Frage: Wie, will Röhrl wissen, hat es so weit kommen können? Immerhin stellt dieser Freigang den Bruch eines Versprechens dar, das die Staatsregierung vor dem Bau der Forensik gegeben hatte: dass es nie Freilassung oder Freigang aus dem BKH geben werde.

"Ein Einzelfall", erklärt Josef Fröschl, Chef der Bezirksverwaltung, zudem "überraschend". Da fragt Rita Röhrl nach: Wie kann es sein, dass das BKH überrascht werden konnte? Dr. Susanne Lausch, Ärztliche Direktorin der Klinik, antwortet. Die Sache, sagt Lausch, habe sich "Ende Dezember noch anders" dargestellt. Überraschend? Ende Dezember noch anders? Wenn Ende Dezember die Sache "noch anders" war, wie kann dann im Beschluss des Landgerichts Regensburg ein Satz stehen, der so beginnt: "Angesichts der bereits seit der Stellungnahme des BKH vom 23. 5. 2018 feststehenden Eignung des Antragsstellers zur Verlegung in eine Lockerungsklinik..."?

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