"Farbenblind" in Straubing Jugendliche setzen mit Graffiti ein Zeichen gegen Rassismus

Die Installation ist am Samstag, 20. März 2021 am Steiner-Thor-Platz in Straubing aufgebaut worden und kann dort bis Mitte April betrachtet werden. Foto: Jürgen Borchert

Wie rassistisch ist das britische Königshaus? Darüber diskutiert im Moment nahezu die ganze Welt. Prinz Harry und seine Frau Meghan haben schwere Vorwürfe gegenüber dem Buckingham Palace erhoben. Doch was ist überhaupt Rassismus? Mit dieser Frage haben sich im Vorfeld des Internationalen Tages des Rassismus Jugendliche bei einem Projekt der offenen Jugendarbeit JACK des Caritasverbands Straubing-Bogen beschäftigt.

Zusammen mit ihren Betreuern Melanie Denk und Jürgen Borchert und dem Künstler Philipp Hörster setzten sie sich mit dem Thema auseinander und verarbeiteten ihre Gedanken dazu in dem Graffiti-Projekt „Farbenblind“. Wie die Organisatoren erklären, bezieht sich der Name „Farbenblind“ auf die Tatsache, dass alle Menschen unabhängig ihrer Hautfarbe gleich zu behandeln sind. In der Bildergalerie schildern die jungen Leute, welche Erfahrungen sie bereits im Alltag mit Rassismus gemacht haben – und was ihnen ganz persönlich das Kunstprojekt gebracht hat.

Die Installation ist am Samstag, 20. März 2021 am Steiner-Thor-Platz in Straubing aufgebaut worden und kann dort bis Mitte April betrachtet werden. Unterstützt wird das Projekt im Rahmen der Straubinger Partnerschaften für Demokratie „Wir sind Straubing“. Das Bündnisses „Wir sind bunt“ am Sonntag empfielt einen Spaziergang anlässlich des Internationalen Tages gegen Rassismus zu verschiedenen Orten in der Stadt, zum Beispiel zum Todesmarsch-Mahnmal in der Grünanlage Am Hagen, zu den Stolpersteinen, zu den derzeit laufenden Ausstellungen in der Rosengasse „Toleranz Mensch“ und „Wer hat Angst vor…?“ und natürlich zum Graffiti-Projekt „Farbenblind“.

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