Eine Frau wurde Ende August im Alten Botanischen Garten in München vergewaltigt. Am Tatort konnte die Polizei DNA-Spuren sichern. Knapp zwei Monate später führten diese die Beamten in den Landkreis Straubing-Bogen, wie die Abendzeitung berichtet.

Eigentlich wollte die 56-Jährige aus Berlin in der Landeshauptstadt Urlaub machen. Doch dann passierte ihr am 29. August der wohl schrecklichste Tag ihres Lebens. Sie schlief in der Nacht im Park unter einer Decke. Plötzlich wurde sie gegen 3 Uhr von zwei Männern geweckt, die sich lautstark unterhielten. Sie bat sie, leiser zu sein. Das war ein fataler Fehler. Einer der Männer packt sie, der andere zieht sie aus und fängt an, sie zu vergewaltigen. Dagegen wehren konnte sie sich nicht. Ihre Peiniger waren zu stark. Als sie fertig waren, flohen sie in unbekannte Richtung.

Am Tatort stellte die Polizei DNA-Spuren sicher. Nach fast zwei Monaten fand sie den ersten Täter. Es handelt sich um einen 22-Jährigen aus dem Landkreis Straubing-Bogen. Er war bereits wegen eines Raubüberfalls in der BKA-Datenbank, so die Abendzeitung. Auch den Mittäter konnte die Polizei bereits festnehmen. Nun müssen sich die beiden Täter aus Eritrea wegen Vergewaltigung verantworten.