Statistik Wohnungsbau im Freistaat boomt

Handwerker arbeiten am Neubau eines Mehrfamilienhauses in Landsberg am Lech. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Symbolbild

Der Wohnungsbau in Bayern kommt voran. Durch Abriss oder andere Nutzung hat sich die Zahl der Wohnungen in Bayern im vergangenen Jahr zwar um 2941 verringert. Zugleich wurden aber 60.857 neue Wohnungen fertiggestellt, wie das Landesamt für Statistik am Freitag mitteilte. Damit kamen "auf einen Wohnungsabgang rein rechnerisch rund 21 Wohnungsfertigstellungen". Bis Ende März dieses Jahres wuchs der Auftragsbestand für den Wohnungsbau im Vergleich zum Vorjahr um 18,5 Prozent auf über 3,7 Milliarden Euro. Damit bleibe der Wohnungsbau Haupttreiber der Entwicklung.

Insgesamt stieg der Auftragsbestand im bayerischen Bauhauptgewerbe laut Landesamt um 10 Prozent auf 15,2 Milliarden Euro. Davon entfielen 6,0 Milliarden Euro auf den Gewerbe- und Industriebau und 2,4 Milliarden Euro auf den Straßenbau.

Die meisten der im vergangenen Jahr abgerissenen oder umgewidmeten Gebäude waren Gewerbebauten. Außerdem wurden 991 Ein- oder Zweifamilienhäuser, 133 Mehrfamilienhäuser und neun Wohnheime abgerissen oder anders genutzt. Die Bauämter verzeichneten den Abgang von 920.263 Quadratmeter Nutzfläche und 244.823 Quadratmeter Wohnfläche. Drei Viertel der Gebäude waren vor 1979 errichtet worden.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

 
 
 

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