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Außer Spesen nichts gewesen für FTSV Straubing


Mirjam Fauser (Bildmitte) ebnete mit einer Aufschlagsserie den Weg in den Tie-Break. (Foto: C. Kettenbohrer)

Mirjam Fauser (Bildmitte) ebnete mit einer Aufschlagsserie den Weg in den Tie-Break. (Foto: C. Kettenbohrer)

Von Redaktion idowa

(gk). Der FTSV Straubing hat seine Auswärtspartie in Offenburg mit 2:3 (19:25, 19:25, 25:21, 26:24 und 11:15) verloren und ist damit auf den zehnten Tabellenrang zurückgefallen. Dabei hatte der FTSV wieder einmal einen 0:2 Satzrückstand aufgeholt.

Mittendrin, aber nicht dabei war der Manager des FTSV Straubing Volleyball Manager Heiko Koch am Samstagabend beim Spiel des FTSV beim VC Offenburg. Koch selbst saß bei einem Straubinger Italiener und verfolgte das Spiel über den Live-Ticker. Dabei durchlitt er, wie so oft bereits in der Halle ein Wechselbad der Gefühle.

Das Team von Trainer Matthias Eichinger und Co-Trainer Albertos Matias kam beim direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt nicht gut aus den Startlöchern. Zwar führten die Gäubodenstädterinnen zur ersten technischen Auszeit mit 8:7. Doch das sollte die letzte Führung in diesem Satz bleiben. Am Ende schickte der VC Offenburg den FTSV mit einem deutlichen 19:25 in die Satzpause.

Im Straubinger Lokal beschloss man nun den Live-Ticker auszuschalten und auf das Endergebnis zu warten. Doch der Beschluss wurde schnell wieder fallen gelassen, und was Koch nach zehn Minuten des zweiten Satzes lesen musste, konnte ihm nicht gefallen. Sein Team lag bei der zweiten technischen Auszeit bereits aussichtslos zurück. Auch eine beim Stand von 15:20 genommene Auszeit brachte den FTSV nicht wieder auf Kurs. Auch dieser Satz ging mit 19:25 an die Gastgeberinnen.

Nun war die Stimmung bei Koch in Straubing auf dem Tiefpunkt angekommen und er ging kurz Frischluft tanken. Als er wieder kam, sah er sein Team zurück im Spiel. Denn nun bestimmte der FTSV die Partie und sicherte sich verdient den dritten Satz (25:21).

Doch im vierten Durchgang war vom psychologischen Vorteil des Satzgewinnes erst einmal nichts zu sehen. Offenburg setzte sich zum Satzende wieder ab und hatte beim Stand von 20:24 vier Matchbälle. Doch diese konnten alle abgewehrt werden. Nicht zuletzt durch eine nervenstarke Mirjam Fauser, welche beim Stand von 21:24 an die Aufschlaglinie trat und erst wieder nach dem erfolgreichen Satzgewinn verließ.

Nun dachten alle in der Halle und auch im fernen Straubing, dass der FTSV auch diese Partie wieder einmal im Tie-Break gewinnen würde. Doch der Start in den fünften Satz verlief alles andere als planmäßig. Trainer Matthias Eichinger musste bereits beim Stand von 3:6 seine erste Auszeit nehmen. Seine Worte fruchteten und der FTSV zog mit 9:5 davon. Doch auch Offenburgs Trainerin Scheuer fand in ihrer Auszeit die richtigen Worte. Der VCO übernahm, angepeitscht von seinen Zuschauern, wieder die Führung (10:13). Nun versuchte erneut der FTSV Trainer Matthias Eichinger sein Glück mit einer Auszeit. Doch alle Worte von Eichinger und seinem Co-Trainer Albertos Matias fruchteten nicht mehr. Der VC Offenburg gewann den Tie-Break mit 11:15.

Für den FTSV heißt nun unter der Woche schnell die Fehler zu analysieren, denn am kommenden Sonntag (14.30 Uhr) reist mit dem TV Villingen ein weiterer Konkurrent im Kampf um Klassenerhalt in die Gäubodenstadt. Die Villinger kommen mit Wut im Bauch in die Gäubodenstadt, denn sie verloren am Samstagabend zu Hause gegen die bislang sieglosen Fighting Kangaroos Chemnitz mit 1:3. Es steht also erneut ein Vierpunkte-Spiel für den FTSV in der Sporthalle der Josefsschule an.