Sonderimpftag am 30. Mai Mit einem Piks zum vollen Impfschutz

Am Sonntag wird Johnson und Johnson im Rahmen eines Sonderimpftags verimpft. Foto: Bernd Weissbrod/dpa

"Impfstoff soll nicht in Kühlschränken liegen, sondern soll möglichst schnell verimpft werden", sagt Landrätin Rita Röhrl und ergänzt: "Jede Coronaschutzimpfung hilft dabei Leben zu retten und bringt uns ein Stück näher an ein normales Leben."

Deswegen habe man bisher im Landkreis Regen auf Lagerhaltung verzichtet und ein möglichst hohes Impftempo eingeschlagen. Diese Vorgabe wollen die Mitarbeiter des Impfzentrums weiterhin umsetzen und deswegen laden die Verantwortlichen zu einem Sonderimpftag ein.

Voller Impfschutz nach 15 Tagen

"Verimpft wird der Impfstoff von Johnson und Johnson", weiß Röhrl. Der Impfstoff ist von der Ständigen Impfkommission für Bürger ab 60 Jahren empfohlen, kann aber nach einer medizinischen Beratung und Risikoaufklärung an jeden Bürger ab 18 Jahren verimpft werden. "Ein Piks und 15 Tage später kann der Geimpfte alle Vorteile des Impfschutzes genießen", erklärt die Landrätin. Der Vektorimpfstoff ist der einzige Impfstoff, der nur eine Impfung für den vollen Impfschutz benötigt. Insofern gehen die Verantwortlichen davon aus, dass der Impfstoff für alle Altersgruppen attraktiv ist.

Damit priorisierte Personengruppen nicht benachteiligt werden, findet der Sonderimpftag am Sonntag, 30. Mai, statt und ist in zwei Teile aufgeteilt.

"Am Sonntag können von 8 Uhr bis 11 Uhr, priorisierte Bürger aus dem Landkreis Regen ins Impfzentrum kommen, von 12 Uhr bis 15 Uhr können alle anderen Bürger des Landkreises Regen ab 18 Jahren zur Impfung kommen", sagt MVZ-Geschäftsführer Christian Schmitz. Das MVZ Arberland betreibt im Auftrag des Landratsamtes das Impfzentrum und kümmert sich um den Ablauf. Von 12 Uhr bis 15 Uhr können alle anderen Landkreisbürger, die mindestens 18 Jahre alt sind, ins Impfzentrum in die Eishalle Regen kommen.

Sollte danach noch Impfstoff übrig sein, soll der, mit dem gleichen Angebot wiederholt werden. Eine vorherige Anmeldung im Impfzentrum ist nicht nötig, um Wartezeiten zu verringern ist jedoch eine vorherige Registrierung über www.impfzentren.bayern.de erforderlich.

Daher wird ausdrücklich darum gebeten, dass alle Impfwilligen nach Möglichkeit schon die im Impfportal erzeugten Dokumente wie Aufklärung und Einverständniserklärung ausgedruckt und unterzeichnet mitnehmen.

Papierformulare vorab ausfüllen

Um den Anmeldeprozess vor Ort weiter zu beschleunigen können von der Homepage des Landkreises (www.landkreis-regen.de) unter "Corona-Impfzentrum" der Anamnese- und der Aufklärungsbogen vorab ausgefüllt und ausgedruckt werden.

Es wird um Verständnis darum gebeten, dass es bei diesem Vorgehen trotzdem zu Wartezeiten kommen kann. Die Impfwilligen sollen diesbezüglich die Hygieneregeln beachten. Dazu gehört das Abstandshalten beim Warten und das Tragen eines FFP2-Mund-Nasenschutzes.

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