Die Jugendsozialarbeit an den Schulen im Landkreis wird voraussichtlich deutlich ausgeweitet. Aufgrund einer neuen Förderrichtlinie ist es künftig möglich, auch Grundschulen über die Jugendsozialarbeit (JaS) der Mittelschule mitzubetreuen. Voraussetzung ist die räumliche Nähe zwischen Grund- und Mittelschule. Für Eichendorf, Pilsting und Wallersdorf hat der Jugendhilfeausschuss am Montag die Einbeziehung beschlossen.

Dass auch bei den jüngeren Schülern der Bedarf für Jugendsozialarbeit gegeben ist, steht außer Frage. "Die Daten der Sozialraumanalyse belegen das", bekundet Jugendamtsleiterin Christine Kronbeck-Schmeißer. Nicht nur sind die Schülerzahlen gestiegen. Auch Faktoren wie der Migrationsanteil oder die Pandemie sorgen für Herausforderungen.