Plötzlich gibt es einen lauten Knall. Für einen kurzen Moment sieht man nichts anderes als Rauchschwaden. Schreie der Soldaten sind zu hören, die durch die Explosion verwundet wurden. Zwei Kameraden reagieren schnell, packen einen der Verletzten unter den Armen und schleppen ihn aus der Gefahrenzone. Sein Bein ist durch Granatsplitter schwer verletzt und blutet stark.

Eine Szene, die sich in diesem Fall zwar nur auf einer Leinwand abspielt, aber durchaus in der Realität vorkommen kann. Nun muss schnell gehandelt werden. "Auf die ersten zehn Minuten nach einer Verwundung kommt es an", sagt Oberstarzt Dr. Tobias Gamberger bei der Informations- und Lehrübung (ILÜ) des Sanitätslehrregiments in Feldkirchen. Bei dieser Übung wird veranschaulicht, wie der Sanitätsdienst in solchen Situationen handelt, und was er alles zu leisten im Stande ist.